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Batman: Arkham VR - Test

Ich bin Batman

Test Video Martin Mayer getestet auf PlayStation 4

Ein bisschen Action muss sein!

Die fantastischen Free-Flow-Kämpfe aus den vorherigen Rocksteady-Spielen ist in „Batman - Arkham VR“ nichts zu sehen. Action gibt es zwar, aber die beschränkt sich auf Selbstlaufsequenzen. Nachdem wir den Pinguin verhört haben, markieren wir durch blosses Ansehen etwa seine Schergen, um diese automatisiert von unseren Batman-Flugzeug neutralisieren zu lassen – natürlich wie für Batman üblich, ohne die Angreifer zu töten!

Screenshot

Spektakulär sind die Actionsequenzen deshalb aber nicht weniger. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber ihr werdet auch mit Killer Croc zu tun bekommen und müsst irgendwie versuchen, Schaden von euch und einem weiteren Verbündeten abzuwenden. Der finale Abschnitt wiederum führt uns ins Arkham Asylum und konfrontiert uns mit dem Gegenspieler Batmans, ohne den ein Spiel mit dem Fledermausmann undenkbar scheint. Die Art, wie hier der grassierende Wahnsinn der Kriminellen Gothams vermittelt wird, ist dem Comic-Helden aller Ehre wert! Schade ist eigentlich nur, dass „Batman - Arkham VR“ nur mit englischer Sprachausgabe daherkommt. Bei der überschaubaren Menge an Dialogen hätte Publisher Warner durchaus auch die aus der Kernreihe bekannten deutschen Synchronsprecher verpflichten können.

Fazit

„Batman: Arkham VR“ ist bereits nach 45 bis 60 Minuten vorbei, je nachdem, wie intensiv ihr euch mit den optionalen Inhalten beschäftigt. Allerdings ist Rocksteady dieser VR-Trip erstklassig geglückt. Er fängt nicht nur die düstere Batman-Atmosphäre ein, sondern vor allem das Mittendringefühl, das es beim Spielen eines traditionellen Spiels auf dem Monitor nicht gibt. 20 Euro mögen happig klingen, aber bei dieser Qualität von Grafik, Sound und Atmosphäre ist „Batman: Arkham VR“ jeden Cent wert. Dass der spielerische Anspruch eher gering ausfällt, ist wiederum ein Schicksal, dass sich der Titel mit fast allen bislang veröffentlichten VR-Titeln teilt.

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