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Blood & Truth (VR) - Vorschau / Preview

Mit beiden Händen

Vorschau Video Benjamin Braun

Nach dem fantastischen „Astro Bot: Rescue Mission“ erscheint im ersten Quartal 2019 ein weiteres VR-Spiel, das mit seiner Demo in The Playroom VR zahlreiche Spieler begeisterte. Diesmal geht es nicht um ein knuffiges und innovatives Jump-and-Run, sondern einen Shooter, der mit satten Feuergefechten und erstklassiger Grafik die neue Technik ausreizt.

VR-Kritiker gibt es manche, VR-Fans umso mehr! Und das hat insbesondere bei Sonys PSVR einen guten Grund. Denn hier erscheinen in regelmässigen Abständen immer wieder hochkarätige Titel, die sich in den vergangenen zwei Jahren seit dem Startschuss des Headsets auch spielerisch deutlich entwickelt haben. Neben mehreren Spielen im Weihnachtsgeschäft, stehen auch im ersten Quartal 2019 einige Neuveröffentlichungen an. Eine davon ist das Actionspiel „Blood and Truth“, in dem wir nicht nur mit Pistole, Schrotflinte oder MP Feinde niedermähen, sondern auch noch eine Geschichte erleben. Wie gut uns die Demo auf einem Anspielevent in München gefallen hat, erfahrt ihr im Folgenden.

Mit beiden Händen

PSVR-Besitzern, die sich ausgiebig in der Demo-Sammlung The Playroom VR ausgetobt haben, könnten wir leicht vermitteln, was euch in „Blood and Truth“ erwartet. Ähnlich wie „Astro Bot: Rescue Mission“ unter anderem auf der „Roboter retten“-Demo aus dem Playroom basiert, so baut „Blood and Truth“ auf der Actiondemo „The London Heist“ auf. Grundsätzlich funktioniert das Spiel relativ ähnlich wie der VR-Shooter „Bravo Team“. Genau wie dort bewegt ihr euch nicht frei durch die Umgebung, sondern rückt in den Levels auf Knopfdruck von Deckung zu Deckung vor. Anders als dort werden bestimmte dieser Punkte jedoch erst freigegeben, wenn ihr einen Teil der aktuellen Gegnerwelle besiegt habt. Ein wesentlich grösserer Unterschied aber besteht darin, dass ihr „Blood and Truth“ mit zwei Move-Controllern spielt, weder den Dual Shock 4, noch den von „Bravo Team“ und anderen Shootern unterstützen Aim Controller verwenden dürft.

Screenshot

Das hat allerdings einen guten Grund. Denn in „Blood and Truth“ benutzt ihr grundsätzlich beide Hände im Spiel. Habt ihr etwa die Pistole in eurer rechten Hand leer geschossen, nutzt ihr die mit dem anderen Move-Controller gesteuerte Linke Hand, um manuell ein neues Magazin damit aus eurer Brusttasche zu ziehen und dann in eure Knarre zu schieben. Theoretisch funktioniert das im Zweifel auch, ohne den Blick zur Brusttasche zu senken. Gelungen es uns, ohne nach unten zu schauen, aber in der Demo nur sehr selten. Genau so funktioniert das auch mit allen anderen Waffen im Spiel, wobei ich bei einer doppelläufigen Schrotflinte die beiden Patronen entsprechend in die Rohre der aufgeklappten Waffe hinein schiebt. Um diesen Nachladevorgang vorzunehmen, muss die linke Hand entsprechend frei sein. Grundsätzlich aber könnt ihr parallel auch jeweils eine Waffe jeder Hand halten. Während ihr Faustfeuerwaffen wie Pistolen links und rechts vom Körper an Gürtelhalftern verstaut, steckt ihr eine grössere Waffe weg, indem ihr sie aktiv auf eurem Rücken verstaut. Dadurch fühlt sich „Blood and Truth“ ziemlich authentisch an, soweit Authentizität eben ein treffender Begriff für ein Actionspiel ist.

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