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Bravo Team (VR) - Test

Scheibenschiessen mit PlayStation VR

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Ein taktischer Koop-Shooter für PlayStation VR? Das klingt vielversprechend. „Bravo Team“ jedoch wird den eigenen Ambitionen nicht gerecht und entpuppt sich als Querschläger für den Aim Controller.

Seit etwa 18 Monaten steht die PlayStation VR inzwischen in den Läden. Doch von dem Virtual-Reality-Hype von damals ist inzwischen nur noch ein laues Lüftchen übrig. Nachdem ein „Resident Evil 7“ für vollkommen neue Eindrücke sorgte, enttäuschten viele grosse Produktionen und so sank über die Monate das Interesse an Sonys Hightech-Spielzeug.

In den vergangenen Wochen jedoch stimmte zumindest der Spielenachschub: Das Grusel-Abenteuer „The Inpatient“ erreichte zwar nicht die Qualitäten eines „Until Dawn“, konnte sich aber trotzdem sehen lassen. Und mit „Moss“ steht aktuell eines der schönsten und stimmungsvollsten Spiele für die PlayStation VR bereit.

„Bravo Team“ erhielt bereits bei seiner Enthüllung Vorschusslorbeeren und nicht wenige hofften auf einen strategisch angehauchten Shooter, der einen mitten in die Schlacht hinein wirft. Doch ganz erreicht das Actionspiel dieses Ziel nicht. Schuld daran ist vor allem die mangelhafte Abwechslung und das einfältige Level-Design.

Aim Controller statt Dualshock

Aber beginnen wir von Vorne: „Bravo Team“ ist ein Taktik-Shooter für PlayStation VR und stammt aus der Feder von Supermassive Games. Das Studio, das zuletzt „The Inpatient“ in die Welt setzte, legt den aktuellen Titel speziell für den bereits aus „Farpoint“ bekannten Aim Controller aus. Zwar unterstützt das Spiel auch den normalen Dualshock oder sogar die Move, doch so wirklich viel Freude bereitet das nicht. Speziell bei der normalen Gamepad-Steuerung fühlt sich „Bravo Team“ schlecht an und das Zielen durch Bewegen des Controllers ist einfach unhandlich.

Screenshot

Wer also den vollen Spielspass aus dem Taktik-Shooter heraus kitzeln möchte, der sollte über den Aim Controller verfügen. Dann visiert ihr Feinde wie in „Farpoint“ mit Hilfe der Plastik-Kanone an und blickt sogar durch das Zielfernrohr, sofern ihr das Gadget dicht genug vor euer Auge haltet. Der Aim Controller bringt so eine gewisse Haptik ins Spiel, die anderen VR-Titeln abgeht.

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