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Call of Duty: WW2 - United Front - Test

Mehr Zombies, mehr Karten, mehr Krieg

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Mit der dritten Erweiterung erscheint nicht nur eine der bislang besten Multiplayer-Karten für den Activision-Shooter. Wir ziehen auch in einer komplett neuen Episode von Nazi-Zombies gegen die Untoten in die Schlacht und setzen den Kampf auf einer frischen Karte im Kriegsmodus in Nordafrika fort. Was DLC-Pack 3 noch auszeichnet, erfahrt ihr im Test.

In der Geschichtsschreibung wird die Schlacht von Stalingrad oft als eines bedeutendste Ereignisse des Zweiten Weltkriegs beschrieben. Zwischen August 1942 und August 1943 lieferten sich mehr als 2,5 Millionen Soldaten einen erbitterten Kampf um die Stadt an der Wolga. Die Rote Armee fügt den Nationalsozialisten und ihren Verbündeten schliesslich eine empfindliche Niederlage zu. Eine Geschichtsstunde erteilt euch die Stalingrad-Map, die mit „United Front“ Einzug in „Call of Duty: WW2“ hält, natürlich nicht. Vielmehr erweitert Entwickler Sledgehammer Games seinen Shooter damit um die vielleicht beste Mehrspielerkarte bislang. „United Front“, der dritte DLC-Pack zu „WW2“, bringt aber weit mehr als nur das mit. Im Folgenden möchten wir euch näherbringen, weshalb die neuen Karten für Mehrspieler- oder Nazi-Zombies-Modus ihr Geld wert sind.

Packende Mehrspieler-Schlachten

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„United Front“ erweitert „Call of Duty: WW2“ um insgesamt drei reguläre Mehrspielerkarten, auf denen ihr Kämpfe im Team-Deatchmatch, Herrschaft und Co. ausfechtet. Die Monte-Cassino-Karte führt euch in ein Gebirgsdorf in Italien, das mit kompaktem Design und zahlreichen Laufwegen gerade im Team-Deatchmatch viele taktische Optionen für Frontkämpfer, aber auch mehr als ausreichend Spots für Scharfschützen lässt. Denn hier gibt es auch viele erhöhte Positionen, aus denen ihr Beute am Boden leichter aufs Korn nehmt. Die Mapkenntnis ist dabei allerdings von besonders grosser Bedeutung. Anfangs sorgen die vielen Dächer, Emporen und Lücken in Wänden dafür, dass ihr immer wieder abgeschossen werdet und erst im Replay seht, von wo aus gerade jemand freie Schussbahn hatte.

Ähnlich verschachtelt fällt auch die Karte „Marked Garden“ aus, die auf einem herrschaftlichen Anwesen in den Niederlanden spielt. Die auf viele kleine und grössere Räume, Korridore und Aussenbreiche im Garten aufgeteilte Karte bietet also ebenfalls beste Optionen für das gleichsam actionorientiere wie takisch stark aufs Teamplay ausgelegten Modi – und erfordert auch einige Eingewöhnung. Denn vielleicht gibt es dort vielleicht sogar ein paar Ecken zu viel, hinter denen es sich womöglich wieder mal ein Gegner gemütlich gemacht hat. Den Spielspass reduziert das letztlich aber nicht. Am besten haben uns die Gefechte auf „Marked Garden“ in Herrschaft unterhalten, zumal die einzelnen Punkte, die ihr einnehmen und verteidigen müsst, in optimalem Abstand auseinanderliegen.

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Das Highlight ist aber eindeutig die Stalingrad-Karte. Auch die zwei anderen Karten bieten mehr als nur eine Ebene. In Stalingrad allerdings finden die Entwickler eine fantastische Kombination aus oberirdischen Gangsystemen und Deckungsmöglichkeiten wie Fahrzeugen oder Containern, sowie unterirdischen Tunnels, durch die ihr euren Gegner auf vielfältigen Pfaden in den Rücken fallt. Kleine Schwächen zeigen sich auf der Karte, auf der sich praktisch die beiden Basen der Streitpartien direkt gegenüberliegen, hier und dort bei den Respawnpunkten. Aber selbst in diesem Punkt haben wir auf den meisten der bisherigen Karten schon weit Schlimmeres erlebt.

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