Games.ch

Captain Toad: Treasure Tracker: Spezial-Episode - Test / Review

Schatzsucher-DLC für Captain Toad

Test Video Beat Küttel getestet auf Nintendo Switch

Captain Toad: Treasure Tracker” war eine der vielen Perlen für die Wii U, welche nicht die eigentlich verdiente Aufmerksamkeit erhielten. Dank einer Wiederveröffentlichung auf der deutlich erfolgreicheren Switch durfte der knuffige Pilzkopf aber doch noch seinen Auftritt im Rampenlicht geniessen. Nun hat sich Nintendo gar entschieden, eine Erweiterung zu veröffentlichen, und den Käpt’n erneut auf Expeditionen zu schicken. Wir haben uns ins Getümmel gestürzt und verraten euch, weshalb wir mit Toads neusten Eskapaden zwar erneut viel Spass hatten, aber uns insgeheim auch etwas mehr erhofft hatten.

Worum geht es eigentlich bei “Captain Toad: Treasure Tracker”? Das werden sich wohl einige fragen, die bisher mit dem Spiel noch gar nicht in Berührung gekommen sind. Das Spielprinzip ist sehr simpel gehalten: Ihr stapft mit dem kleinen Pilzkopf aus dem Mario-Universum (oder auch mit Toadette) durch Levels, die wie Schaukästen, sogenannte Dioramen, aufgebaut sind. Ihr könnt dabei weder springen noch habt ihr eine Möglichkeit anzugreifen, von einigen speziellen Gelegenheiten abgesehen, etwa, wenn ihr in einem Level eine Spitzhacke findet oder Wurfgegenstände einsetzen könnt. Das Gameplay dreht sich entsprechend um zwei Hauptthemen: Erkunden und Rätsel lösen. Für beides ist eine Mechanik praktisch unabdingbar, und das ist die Möglichkeit, die Kamera komplett um den jeweiligen Level im Schaukastenformat zu drehen. Erst dadurch lassen sich oftmal etwa die in fast jedem Level zu sammelnden 3 Diamanten erspähen. Oft bringt ein Blick auf die Rückseite einer von vorne unscheinbar aussehenden Wand auch geheime Durchgänge, Extra-Leben oder auch Gefahren zum Vorschein. Doch den Level genau unter die Lupe zu nehmen reicht oft nicht aus, denn nur weil ihr einen Sammelgegenstand seht, heisst das noch lange nicht, dass ihr einfach so drauf los marschieren und ihn einsammeln könnt. Stattdessen gilt es, die grauen Zellen (und manchmal auch die Gaming-Skills) einzusetzen, um zum Ziel zu gelangen. Ob Schalter manipulieren, Lifte aktivieren, Plattformen neu anordnen, es gibt einiges an Knobelaufgaben, die das Spiel euch präsentiert. So war das beim Basis-Spiel, so ist es zumindest teilweise auch in der hier vorgestellten Erweiterung. Doch was gibt es denn eigentlich nun an neuen Inhalten zu sehen?

Screenshot

Kommentare