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Civilization VI – Vorschau

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Vorschau Video Ulrich Wimmeroth

Von der Steinzeit bis Social Media: Wir haben den kommenden Teil der Globalstrategiespielserie ausgiebig angespielt und fleissig an unserem Imperium gebastelt. Welche Bedeutung die Distrike haben, wie Armeen nun übersichtlicher auf dem Schlachtfeld agieren und warum ihr euch besonders vor Königin Caterina de’ Medici in Acht nehmen solltet, erfahrt ihr in unserer grossen Vorschau.

Bunt und knuddelig, das ist unser erster Eindruck. Optisch eher an einen fröhlichen Comic erinnernd, als an den nüchternden Grafikstil der Vorgänger. Mit liebevollen Details, die unsere Zivilisation, trotz erheblicher Ausdehnung in allen Richtungen, übersichtlich auf der Landkarte darstellt. Klar sind die einzelnen Distrikte zu erkennen, Weltwunder, Handelswege, Armeen, die unsere Grenzen schützen. Alles gut im Blick, das mögen wir. Aber von der neuen Optik, sollte man sich nicht täuschen lassen. „Civilization 6“ ist knallhart und erbarmungslos. Ohne einem grossen Plan und die dazu passende Strategie, wird es nicht mit dem Weltreich. Dafür sorgen schon frühzeitig die konkurrierenden Fraktionen, die sich als besonders clever und erfindungsreich erweisen.

Auf dem Weg zum Weltreich

Screenshot

Jeder hat mal klein angefangen, das gilt natürlich auch für unser angestrebtes Weltreich. Acht von gut 20 Fraktionen, die zum Erscheinen am 21. Oktober vorhanden sein werden, stehen uns für das Probespiel zur Verfügung. Mehr oder weniger berühmte Persönlichkeiten der Weltgeschichte, wie der Azteke Montezuma, die ägyptische Königin Kleopatra, Qin Shi Huang, Gründer des chinesischen Kaiserreichs, Königin Victoria von England, Caterina de’ Medici von Frankreich oder Pedro II. von Brasilien. Wir entscheiden uns für Teddy, Theodore Roosevelt, dem 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Warum? Weil wir die Boni, die jeder Führer einer Fraktion besitzt, spannend finden. Plus 5 Stärke unserer Einheiten auf dem eigenen Kontinent, wir können den Jagdflieger P-51 Mustang bauen und, damit es mal nicht so kriegerisch klingt, auch ein Filmstudio errichten. Hollywood halt. Das bringt einen satten Tourismus Bonus. Aber erst beginnen wir, die mickrige Siedlung mit dem Namen Washington, langsam aber sicher aufzubauen. Wir schicken Siedler in das Umland, erstellen sicherheitshalber schon mal ein paar Soldaten, nehmen Minen, Wälder und benachbarte Orte genauer unter die Lupe. Wir wollen ja nicht eine böse Überraschung erleben, wenn eine in der Nähe agierende Fraktion, möglicherweise Lust auf unsere Ländereien bekommt. Mit der Zeit, kommen dann auch die ersten Errungenschaften. Wir lernen das Töpfern, den Abbau von Mineralien und Erzen, dürfen Herdentiere halten, erlernen das Schreiben und erfinden das Rad. Alles, was man eben so braucht, um von einem Barbarenstamm zu einer prosperierenden Hochkultur zu gelangen.

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