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Dragon Age: Inquisition

Enthüllt: Ein Krieg, die Menschheit zu vernichten...

Vorschau Benjamin Kratsch

Alle guten Dinge sind drei: „Dragon Age 3: Inquisition“. Es soll eine neue Ära werden, die nach alten Wurzeln gräbt. Aber welche Rasse hat Bioware im Ärmel? Was geht vor in den Köpfen der Rollenspielvirtuosen aus Kanada? Grösser soll die Welt werden, gross wie Mittelerde. Ihr werdet ausgesandt um Armeen aufzustellen und Verbündete zu gewinnen. Epischer soll es werden, wie aus der Feder von Altmeister Tolkien. Vorhang auf für Klingenrüpel und Abenteuer - und einer alten Bekannten. „Dragon Age 3“-Mega-Vorschau!

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v. Mirco Ruppelt / Benjamin K.

Eine Handvoll Bilder, mehr gibt es von "Dragon Age 3: Inquisition" noch nicht zu sehen, doch die wenigen Konzeptstudien fügen sich schon jetzt zu einem fabulösen Ganzen zusammen. Zu einer imposanten Burg, die, umgeben von Nebelschwaden und mäandernden Gletscherzungen, der klirrenden Kälte trotzt. Hinter Backsteinen und Marmor wetzen hunderte Krieger ihre Klingen. Wilde, entschlossene Männer, die Mine unter den Helmen zu eisernen Fratzen erstarrt. Mit gehissten Bannern und geschwollener Brust ziehen sie über die Brücke, tief hinein ins fruchtbare Tal, wo die Wolken tief hängen und im Schatten der schroffen Felsen ein Späher lauert. Während die Infanterie tosenden Schritts vorbeizieht, schaut er noch lange den Staubwolken nach. Lang, lang ist es her, seitdem er das letzte Mal Blut gekostet hat. Kämpfe, Kriege, Abenteuer. Es wird Zeit für das nächste „Dragon Age“. Zeit, für den nächsten Evolutionssprung im Drachenzeitalter.

Alle Bilder mit freundlichem Dank an
Duncan Harris, Screenshot-Artist. http://deadendthrills.com

Hoch gekämpft, tief gefallen: Biowares Kampf gegen die Spieler dieser Welt

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BioWare feilt an einem komplett neuen Drachenepos und es soll eine Neuanfang werden, in jedem Sinn. Die brutale Kritik am Ende von „Mass Effect 3“ haben das Team demoralisiert und die Firmenchefs Ray Muzyka und Greg Zeschuk aus der Spielebranche vertrieben. Nach langen Unruhen und bitteren Protesten bekam der Weltraumausflug ein transparenteres Ende spendiert. Noch nie hat es in der Videospielgeschichte einen solchen Tumult gegeben. 2011 musste sich Dragon Age 2 ähnliche Kritik gefallen lassen. Vor allem Strategen, die jede Schlacht pausierten, um am perfekten Schwerthieb zu feilen, stiess die neue Action-Ausrichtung sauer auf. Doch Bioware zieht nicht etwa den Schwanz ein, sondern reagiert so souverän, wie es sich für einen der grössten Spielschmieden gehört: "Wir wissen, dass die Core-Fans mehr Dragon Age: Origins erwartet haben", gestand etwa Ray Muzyka. "Darauf müssen wir reagieren." Die Entwickler glühen förmlich vor Engagement. Monatelang wälzen sie in Foren, besuchen Events und interviewen Spieler. "Dragon Age 2" wurde von der Fachpresse mit Lob überhäuft, verkaufte sich aber nur halb so gut wie der Vorgänger. Insgesamt zwei Millionen Einheiten wanderten weltweit über die Ladentheke. Ein Schlag ins Gesicht für die Genre-Meister.

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