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Dead Island: Definitve Collection - Test

Zurück in die Zombie-Ferien

Test Video JoelK getestet auf Xbox One

Viele Publisher, die einen einigermassen erfolgreichen Titel auf der letzen Konsolengeneration hatten, haben sich bereits entschieden, diesen in ein moderneres Gewand zu stecken und ihn mit allen DLCs erneut zu veröffentlichen. Das selbe wurde nun mit dem Zombie-Gemetzel „Dead Island“ in der sogenannten „Definitive Collection“. Mit dabei sind das originale Spiel, die Fortsetzung „Dead Island Riptide“ und ein neues Retro-Arcade-Spiel „Dead Island Retro Revenge“ inklusive allen für die Spiele veröffentlichten zusätzlichen Inhalte.

Spassige Ko-op Action

Bereits beim ersten „Dead Island“ gingen die Meinungen weit auseinander. Technisch war das Hack n’ Slay Rollenspiel weit von perfekt, aber gerade dank des Online und Splitscreen-Koop wurde das Spiel zu Geheimtipp. Als eine von vier Klassen starten wir auch dieses Mal das Abenteuer, in dem wir über die tropischen Inseln streifen, Aufgaben für diverse Fraktionen erledigen und einem Handlungsfaden folgen, der so manchen B-Movie in den Schatten stellt. Doch übelnehmen kann man das „Dead Island“ kaum. So unsinnig auch die Story sein mag, sie hat einen gewissen, humoristischen Charme und der Kern des Spiels ist das brachiale Nahkampfsystem, das so zu seiner Zeit eine Innovation war. Es hilft leider nicht, dass das Team hinter „Dead Island“ die Formel bereits mit dem deutlich besseren „Dying Light“ überarbeitet hat. Wenn es um die reine Spielzeit geht, hat das original aber die Nase weit vorne. Selbst wer nur den Hauptmissionen folgt hat Stunden über Stunden Spielspass und wer wirklich alles abklappert wird das Hauptspiel erst in 60-70 Spielstunden abschliessen und dabei reden wir hier erst vom ersten Teil. Der zweite Teil der Serie und der „Definitive Collection“, „Dead Island: Riptide“ bietet neben einer neuen Kampagne auch eine neue Klasse, neue Waffen und Craftingrezepte. Was hingegen gleich bleibt is das Gameplay und im Falle der „Definitive Collection“ auch die Optik. Diese wurde im Vergleich zum original deutlich verbessert, auch wenn die Bildrate ähnlich wie damals noch immer nicht stabil is und gerade bei Explosionen in die Knie geht. Es bleibt ausserdem zu sagen, dass trotz optischer Verbesserung „Dead Island“ und „Dead Island: Riptide“ beides keine schönen Spiele sind, da wir die grösste Zeit damit verbringen Zombies in the verwesten Gesichter zu starren und die Charaktermodelle leider am wenigsten aufpoliert wurden.

Screenshot

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