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Dead or Alive 6 - Vorschau / Preview

Tosendes Handkanten-Gewitter mit vielen Detailverbesserungen

Vorschau Video Sönke Siemens

Pfeilschnelles Gameplay, durchtrainierte Kämpferinnen in verführerischen Outfits, interaktive Arenen und eine gestochen scharfe Optik – seit mehr als 22 Jahren buhlt "Dead or Alive" mit diesen Eigenschaften um die Gunst von Beat’em-Up-Fans weltweit. Am 1. März 2019 stürmt nun der mittlerweile sechste Teil auf PS4, Xbox One und PC in den Ring. Wir haben uns die fast fertige PS4-Version bei Vertriebspartner Koch Media in Planegg mal ganz genau angesehen - und verliessen den Hands-on-Termin mit schweissnassen Händen.

Das Kampfsystem von „Dead or Alive 6“ orientiert sich auf ersten Blick an dem des Vorgängerspiels und nutzt wie gehabt das bewährte Triangle System. Gemeint ist ein klassisches Schere-Stein-Papier-Prinzip, bei dem jede Move-Art durch eine andere ausgekontert werden kann. Will heissen: Schläge und Tritte sind besonders wirksam gegen Würfe. Würfe kontern Griffe und Griffe wiederum sind das Mittel der Wahl, wenn der Gegner Schläge und Tritte einsetzt. Soweit die Grundlagen.

Schaut man genauer hin, fallen dennoch interessante Gameplay-Neuerungen ins Auge. Den Anfang macht der Fatal Rush. Um dieses Manöver durchzuführen, muss der Spieler einfach viermal hintereinander die R1-Taste (bzw. RB auf Xbox One) antippen. Kinderleicht! Und somit bestens geeignet für Neulinge, die auch mal eine spektakulär inszenierte Kombo abfeuern möchten.

Screenshot

Das Interessante am Fatal Rush aus Kenner-Perspektive: Drückt man die R1-Taste nur einmal, resultiert dies bereits in einem sogenannten Fatal Stun, also einer Art Betäubungstreffer, der den Gegner zu Boden fallen lässt. Da der Widersacher allerdings nicht sofort umkippt, bleibt in der Regel ein kleines Zeitfenster, um ungehindert mit einer noch viel stärkeren Spezialattacke anzuknüpfen.

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