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Death Stranding - Test / Review

Eine einzigartige Erfahrung!

Test Video Sönke Siemens getestet auf PlayStation 4

Sam: Der Schlüssel zu Amerikas Wiederaufbau?

Wir wollen nicht zu viel verraten, aber kurz nach dem Gänsehaut verursachenden Einstieg wissen diverse ranghohe Personen der US-Regierung - darunter auch die Präsidentin Bridget - bereits über Sams Fähigkeit Bescheid und treten mit einer überaus delikaten Bitte an ihn heran.

Screenshot

Beginnend an der Ostküste, soll sich Sam einen Weg quer durch die USA bis an die Pazifikküste bahnen und auf der Reise dorthin möglichst viele Orte und Städte überreden, sich den United Cities of America (UCA) anzuschliessen. Auf diese Weise, so hofft Bridget, liesse sich das gebrochene Amerika wiedervereinen. Hinzu kommt: Wer mitmacht, erhält die Möglichkeit, sich wieder mit dem Hightech-Datennetzwerk der UCA zu verbinden. Letzteres gestattet dann nicht nur das 3D-Drucken von dringend benötigten Dingen, sondern auch den Austausch von Wissen, um den Gestrandeten Tod besser zu verstehen.

Keine Frage, die Geschichte klingt für Aussenstehende zunächst ziemlich verrückt, entfaltet im Spielverlauf aber eine unglaubliche Sogwirkung. Eine, die praktisch den kompletten Storyverlauf über anhält und auf vielen Ebenen mit euren Emotionen spielt. Trauer und Trübsal, Freude und Begeisterung, Erschöpfung und Erleichterung, Frust und Faszination, Einsamkeit und Geselligkeit - Kojima gelingt es nahezu meisterhaft, all das im Verlauf der knapp 50-stündigen Kampagne in uns hervorzurufen.

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