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Death Stranding - Test / Review

Eine einzigartige Erfahrung!

Test Video Sönke Siemens getestet auf PlayStation 4

Tolle Physiksimulation

Ebenfalls fantastisch gemacht: Alle Frachtobjekte sind physikalisch korrekt simuliert und verhalten sich so, wie man es erwarten würde. Verliert ihr an einem steilen Hang mehrere Kisten, kullern diese umgehend in Richtung Tal. Reissen euch die Wassermassen eines Flusses von den Füssen, treibt natürlich auch die Fracht flussabwärts - Sam kann sich jedoch (anders als die Fracht) mit Schwimmbewegungen ans Ufer retten kann. Klasse! Genau wie die Tatsache, dass ihr einzelne Frachtkisten mit der linken oder rechten Hand greifen und als Waffe einsetzen könnt. Aber auch fortschreitende Verwitterung durch Zeitregen spielt eine Rolle und ist nur eine von vielen weiteren Facetten, die die Frachtmechanik im Spielverlauf erweitern.

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Neben Leitern zum Überwinden von Flüssen, Felsspalten und Steilklippen sowie Kletterverankerungen zum sicheren Abseilen im Gebirge gesellen sich später zum Beispiel noch verschiedene Arten von Exo-Skeletten hinzu. Mit ihrer Hilfe könnt ihr etwa mehr tragen, schneller rennen oder zackiger Hänge erklimmen. Nicht minder praktisch ist der Lastenschweber. Ausreichende Mengen des überall auffindbaren Kristalls Chiralium vorausgesetzt, schwebt er wenige Zentimeter über dem Boden hinter euch her und kann anfangs mit bis zu 300 Kilogramm Fracht beladen werden. Ohne Fracht hingegen dient er euch - "Zurück in die Zukunft" lässt grüssen - als praktisches Hoverboard.

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Wer's besonders eilig hat, darf seine Fracht nach einigen Missionen zudem auf Fahrzeuge wie den windschnittigen Threewheeler oder den geländegängigen Truck umladen. Grösster Nachteil: Fahrten durch Wasser saugen die Akkus der Vehikel in Windeseile leer. Umwege sind also auch hiermit vorprogrammiert und erfordern eine besonders akribische Routenplanung.

Stichwort Routenplanung: Diese erfolgt komfortabel im Kartenbildschirm und erlaubt euch beliebig, Marker in der Landschaft zu platzieren, die die Navigation spürbar erleichtern. Wer zusätzliche Unterstützung wünscht, darf im Spiel ausserdem mittels R1-Taste eine Art topografisches Raster einblenden, das Umgebungsobjekte passend zur von ihnen ausgehenden Gefahr mit unterschiedlichen Farben kennzeichnet.

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