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Deponia Doomsday - Test

Die spinnen doch, die Daedalicer - und Poki ist ein Lügentroll

Test Video larissa.baiter@games.ch getestet auf PC

Am Donnerstag, dem 25. Februar, erreichte uns die tolle Nachricht, dass das langersehnte Deponia 4, „Deponia Doomsday“, doch noch erscheinen würde und zwar schon bald. Sehr bald! Da scheint sich Daedalic die Strategie von Bethesda abgeschaut zu haben, die auch auf ungewöhnlich späte Ankündigungen setzen. Poki, beziehungsweise Jan Müller-Michaelis, Entwickler und Mitgründer von Daedalic Entertainment. warf nicht einmal eine Woche später „Deponia Doomsday“ auf den Markt.

Wer Deponia nicht kennt, hat was verpasst

Die „Deponia“-Reihe gehört zu den erfolgreichsten in Deutschland produzierten Spielen und ist eines der erfolgreichsten Point-and-Click-Grafikadventure weltweit. In allen Teilen spielt man Rufus, den sehr von sich überzeugten Bastler, der seinen Heimat- und Müllplaneten Deponia verlassen möchte, um die sagenumwobene Stadt Elysium zu erreichen. Auf seinen Abenteuern trifft er auf allerlei weitere Charaktere, wie zum Beispiel die rothaarige Schönheit und Elysianerin Goal, mit der er Verschwörungen aufdeckt und weitere Abenteuer besteht.

Doch im dritten Teil erwartet den Spieler ein unbequemes Ende, der selbstverliebte Rufus opfert sich zum Wohl von Elysium. Jedoch wird der Sturz sehr humoristisch dargestellt und der Aufprall nicht wirklich gezeigt, so blieb den Fans immer die Hoffnung, dass der wackere Rufus vielleicht doch noch irgendwie überleben konnte. Auch „Deponia Doomsday“ dreht sich um den sehr selbstverliebten - oder charmanter formuliert charismatischen - Rufus, der auch der Hauptcharakter in den ersten drei „Deponia“-Teilen war. Im vierten Teil der Reihe springt Rufus durch die Zeitfenster und richtet dabei ordentlich viel Chaos an, das er dann versucht in der nächsten Zeitdimension wieder geradezubiegen. Was aber im Endeffekt nur zu noch mehr Chaos führt.

Screenshot

Die Story ist weder ein Prequel noch ein Sequel zur „Deponia"-Reihe, sondern wird von den Entwicklern als „Parallelquel“ bezeichnet. Nichtsdestotrotz gibt es einige Anspielungen auf die älteren Teile, man kann den vierten Teil jedoch auch losgelöst von den anderen Spielen und bekommt durch die Vorschau am Anfang trotzdem die Story mit.

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