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Destiny 2 - Test

Operation gelungen!

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Die ganze Welt spielt „Destiny 2“. Aber lohnt sich der Kauf des Bungie-Shooters überhaupt? Der Test verrät, ob die Science-Fiction-Ballerei etwas für euch ist.

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Was für eine Katastrophe! In den ersten Spielminuten greift die Rotlegion um Dominus Ghaul den Turm der Hüter an. Das Ergebnis: Der letzte Rückzugsort der Menschen liegt in Trümmern und die einstmals mächtigen Krieger verlieren das Licht. Sie sind dem übermächtigen Feind nahezu schutzlos ausgeliefert. Aber es gibt eine Hoffnung: Euch! Ihr seid der Auserwählte und nehmt es nicht allein mit den Kabalen auf, sondern auch mit den Vex, dem Schwarm und den Gefallenen.

„Destiny 2“ gewinnt sicherlich keinen Ehrenpreis für Innovation, setzt jedoch seinen erfolgreichen Vorgänger derart konsequent fort, dass es kaum Anlass zur Beschwerde gibt. War der erste Teil in seiner ursprünglichen Fassung noch ein hoffnungsvoller Online-Shooter mit Potenzial, entfaltet der Nachfolger von der ersten Sekunde an seinen Suchtfaktor.

Ein sanfter Einstieg

Musstet ihr euch in „Destiny“ mühevoll hinein kämpfen, empfängt euch der aktuelle Ableger mit offenen Armen. Nach der beschriebenen Intro-Sequenz ist vor allem Aufbauarbeit erforderlich. Ihr startet also auf der Farm – dem neuen Hub-Level. Sie ersetzt den Turm als zentraler Standort für Inventarverbesserungen und das Beschaffen neuer Aufgaben. Danach geht’s weiter ins erste Krisengebiet: Die Europäische Todeszone. Von dort aus beginnt eure Sternenreise.

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„Destiny 2“ nimmt euch deutlicher an die Hand als der Vorgänger. Die Geschichte führt euch von der Erde zum Jupiter-Mond Titan, nach Nessus und schliesslich nach Io. Die Story motiviert zu jedem Zeitpunkt und setzt bekannte Charaktere wie Cayde-6 oder Zavala besser in Szene. Dadurch entsteht schneller eine emotionale Bindung. Darüber hinaus präsentiert sich Dominus Ghaul in den aufwendigen Zwischensequenzen als raffinierter wie aggressiver Widersacher. Diesen Burschen möchtet ihr fürchten und besiegen.

Die Missionen selbst variieren meist nur leicht. Einen Grossteil der Einsätze kämpft ihr euch von einem Nav-Punkt zum nächsten, aber Bungie lockert das Geschehen gelegentlich auch ein wenig auf. Mal etwa flüchtet ihr mit einem Panzerwagen vor hereinbrechenden Gefallenen, mal müsst ihr Energiekerne transportieren.

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