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Destiny: Das Erwachen der Eisernen Lords - Test

Solide Erweiterung ohne grosse Überraschungen

Test Video Sönke Siemens getestet auf PlayStation 4

Mit „Das Erwachen der Eisernen Lords“ bringen Entwickler Bungie und Hersteller Activision die mittlerweile vierte Download-Erweiterung für ihren weiterhin überaus beliebten Shared-World-Shooter „Destiny“ an den Start. Ein auf den ersten Blick solides Rundum-Sorglos-Paket - das bei genauerem Hinsehen leider auch zahlreiche Schwächen offenbart.

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist eine Nanotechnologie namens SIVA. Noch vor dem Zeitalter der Hüter erschaffen, diente sie ursprünglich dazu, nützliche Dinge zu formen und fremde Planeten zu besiedeln. Doch dann geriet SIVA ausser Kontrolle und die Eisernen Lords – sozusagen die Vorgänger der Hüter – opferten sich, um eine noch grössere Katastrophe zu vereiteln. Einziger Überlebender dieser schrecklichen Ereignisse ist Lord Saladin. Mit Argusaugen wacht er seither über jenen Ort, an dem SIVA versiegelt wurde. Das Problem: Wie’s aussieht, sind dunkle Mächte brennend daran interessiert, die Nanotechnologie ein weiteres Mal zu entfesseln und für ihre finstere Zwecke zu nutzen. Ein Umstand, den es mit allen Mitteln zu verhindern gilt.

Screenshot

Aufs Gameplay übertragen resultieren aus diesem Storykonstrukt fünf interessante, mit gelungenen Zwischensequenzen inszenierte Feldzug-Missionen. Gleich zu Beginn etwa stürmen wir den Felwinter-Gipfel, ein von peitschenden Schneestürmen heimgesuchtes Felsmassiv, auf dem der Feind bereits an jeder Ecke lauert. Nach einer adrenalingeladenen Seilbahnfahrt und zahlreichen Shoot-outs zwischen zerklüfteten Felsen mündet der Auftrag schliesslich in einem gewohnt fordernden Bosskampf. Das Besondere dabei: Ist Felwinter-Gipfel erst einmal befreit, transformiert sich das Areal in einen neuen Social-Hub vergleichbar mit dem Turm oder dem Riff. Hier könnt ihr dann neue Quests annehmen, weiteres Rüstzeug kaufen, Sammelobjekte einlagern und vieles mehr.

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