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devolo Magic 2 - Hardware-Test

A Kind of Magic?

Hardware: Test Beat Küttel

WLAN ist manchmal ein kompliziertes Thema. Solange alles funktioniert, verschwendet man kaum einen Gedanken daran. Doch wehe es hakt irgendwo, dann ist sofort Feuer im Dach, egal ob zu Hause, im Büro oder sonstwo. Der deutsche Hersteller devolo hatte sich hier in der Vergangenheit mit qualitativ hochwertigen Produkten einen Namen gemacht. WLAN bis in alle Ecken war das Versprechen, das man auch in vielen Fällen eingelöst hat. Nun ist devolo mit “devolo Magic 2” am Start und verspricht, dass alles noch besser, noch einfach und noch schneller wird. Wir konnten die Premium-WiFi-Adapter ausführlich testen, und verraten euch, für wen sich eine Anschaffung lohnt.

Hinweis: Die Testexemplare auf unseren Fotos verfügen über deutsche Stecker. Im Schweizer Handel ist das “devolo Magic 2” aber natürlich in einer Schweizer Ausführung erhältlich.

Beim Auspacken des von uns getesteten Multiroom Kits gibt es erst einmal keine grossen Überraschungen. Ganz in devolo-Tradition kommen die Komponenten eher ein wenig klobig und ganz in weiss daher. Doch natürlich hat sich vor allem im Inneren einiges getan, und das wollen wir in unserem Test zu Tage fördern.

Neues Innenleben, einfache Handhabung

Screenshot

Für alle, die noch nie mit devolos Powerline-Produkten in Berührung gekommen ist: Diese nutzen die Stromleitungen in eurer Wohnung beziehungsweise eurem Haus, um Daten zu übertragen. Das war bisher so, das ist auch weiterhin so. Neben zwei Einheiten, die ihr zu Beginn an den gewünschten Orten im Haus in eine Wandsteckdose steckt, gibt es auch noch den Adapter, der direkt in der Nähe eures vorhandenen Routers in eine Wandsteckdose gestöpselt wird. Dann nur noch kurz via (mitgeliefertem) LAN-Kabel mit dem Router verbinden, und schon wird die Verbindung automatisch aufgebaut. Ohne weiteres zutun, ohne Knöpfe drücken zu müssen. Magic eben. Der Adapter beim Router hat nur den einen LAN-Anschluss, den man eben braucht, um überhaupt die Verbindung herzustellen. Das ist aber kein Problem, da ja euer Router selber zwangsweise in der Nähe steht und bei Bedarf weitere LAN-Plätze bereithält. Wichtiger ist da schon die Anzahl von LAN-Ports bei den “Aussenstationen”, die in eurem Zuhause verteilt sind. Diese Empfangen via Stromnetz das Internet-Signal und verteilen dies nun wahlweise via WLAN in alle Ecken oder für Kabelfetischisten via LAN-Kabel, welches an einem der (pro Aussenstation) zwei LAN-Ports sowie natürlich am Endgerät, etwa eurer PS4 oder Xbox One, angeschlossen wird. In den meisten Szenarien sollte die Kombination 2x LAN plus WLAN ausreichen, aber gerade wir Gamer schliessen gerne mal unsere Konsolen im Wohnzimmer per LAN an. Da reichen die zwei LAN-Anschlüsse dann je nachdem nicht aus. Ihr könnt "devolo Magic 2" übrigens auch als Mesh Wifi betreiben, dabei werden dann die Daten (also SSID und Passwort) eures bisherigen Routers auf die devolo-Produkte übertragen, und diese bilden dann ein grosses Netzwerk. Mit der zweiten Generation soll auch der Übergang zwischen zwei Adaptern noch besser klappen. Will heissen, es wird besser und zuverlässiger erkannt, welcher Adapter gerade das stärkste Signal bietet (wobei Fragen wie Entfernung oder Interferenzen eine Rolle spielen) und entsprechend dafür gesorgt, dass zum Beispiel euer Smartphone sich schnell mit dem neuen Adapter verbindet. Dies soll viel besser funktionieren, als noch bei den Magic-Geräten der ersten Generation, welche wir selber allerdings nicht getestet haben. Auch ob sich eure Geräte im 5GHz-Frequenzband (schneller, aber kleinere Reichweite), oder doch im nicht ganz so fixen, aber dafür viel grossflächigeren 2.4GHz-Band einwählen, passiert automatisch und schnell.

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