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Die Siedler (2019) - Vorschau / Preview

Die Wuselmeister sind zurück!

Vorschau olaf.bleich

Im kommenden Jahr setzt Blue Byte die über 25-jährige Aufbautradition der "Siedler"-Serie fort. Wir verraten, auf welche Neuerungen sich Fans der Reihe gefasst machen müssen und wieso auch im neuesten Ableger das Wuseln wieder ganz gross geschrieben wird.

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Blue Bytes Aufbauspielreihe "Die Siedler" blickt inzwischen auf eine über 25 Jahre lange und bisweilen sehr bewegte Vergangenheit zurück. Was einstmals als Beinahe-Ein-Mann-Projekt unter der Führung von Volker Wertich begann, erwuchs später zu einer der grössten europäischen Spielemarken überhaupt. Mit dem im Rahmen der gamescom 2018 angekündigten "Die Siedler" plant Blue Byte nun einen Reboot der beliebten Wuselserie.

Doch aus dem für Winter 2019 angepeilten Erscheinungstermin wird nichts. Man benötige mehr Zeit, um auch die Qualität gewährleisten zu können, hiess es von offizieller Seite. "Die Siedler" mäandert nämlich zwischen Innovation und Tradition. Alteingesessene Fans freuen sich über viele zurückkehrende Elemente wie beispielsweise den optionalen Wegebau, dürfen sich aber auch auf moderne Elemente wie etwa alternde Tiere und grössere Armeen gefasst machen.

VerHEXte Siedler

In der begleiteten Anspielrunde starten wir zunächst auf einer neuen Karte. Das Spiel berechnet alle Karten prozedural - also zufällig - und würfelt entsprechend die Lage bestimmter Ressourcen und die Topografie des Geländes jedes Mal neu aus. Dadurch soll es auf Dauer frisch und vor allem unberechenbar bleiben. Ähnlich wie in der "Anno"-Serie beginnen wir unsere Runde an der Küste des Eilands. Unsere Siedler bahnen sich ihren Weg über den Strand, während wir uns einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Rohstoffe verschaffen. Im fertigen Spiel soll es drei Landschaftstypen geben. Für den Anfang zeigt Blue Byte allerdings nur mediterran angehauchte Gebiete sowie die sogenannten "Drylands", auf denen aufgrund der Kargheit der Landschaft wenig wächst, aber dafür umso mehr Bauplatz vorhanden ist.

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In "Die Siedler" grenzt wie immer eine Reihe von Steinen euer Gebiet ein. Eure Stadt wiederum erbaut ihr diesmal mithilfe von Hexfeldern. Das bedeutet: Jedes Gebäude nimmt eines oder mehrere dieser Felder an Platz ein. Auch der Wegebau profitiert von diesem bekannten Stilelement und wird dadurch sehr berechenbar. Übrigens müsst ihr nicht zwangsläufig Wege aus dem Boden stampfen, die Siedler trampeln sich notfalls auch eigene Pfade. Jedoch sind sie auf Schotterstrassen und anderen Belägen einfach einen Hauch schneller. Später könnt ihr sogar Ochsenkarren verwenden, um eure Wirtschaft anzukurbeln.

Aber für den Anfang benötigt ihr natürlich zunächst die Grundversorgung. Also erschafft ihr in Wäldern einen Jäger, der euch Fleisch und Felle besorgt. Der Holzfäller dagegen hackt Bäume und liefert so die notwendigen Baumaterialien. Ganz wichtig: Bäume, Tiere und Fische wachsen und altern. Ein Hase etwa stirbt auch irgendwann, und zugleich braucht es Jäger, um deren Population zu regulieren. "Die Siedler" entwickelt sich also in diesem Sektor stärker in die Richtung einer Lebenssimulation.

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