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DiRT 4 – Vorschau

Kein Pardon auf der Piste!

Vorschau Video Ulrich Wimmeroth

Überraschung: Codemasters kündigt spontan "DiRT 4" an und will schon im Juni die nächste Rallye-Referenz erfolgreich an den Start bringen. Bei einem Event in London konnten wir uns schon einmal auf ein paar (wenigen) Probepisten austoben und unsere Fähigkeiten als Rennfahrer beweisen. Wie viel "DiRT Rally" steckt in "DiRT 4"? Kommen auch Einsteiger klar? Was verbirgt sich hinter dem Feature Your Stage? Die Antworten gibt es nach dem Video.

Gut, der Trailer sieht jetzt eher nach „Resident Evil“ mit Autos, denn einem bockschweren und nah an der Renn-Realität entwickelten Rallye-Spiel aus. Aber von ein paar schnell geschnittenen Bildern sollte man sich nicht täuschen lassen, unter der Haube von „DiRT 4“ findet sich die bewährte Technik des hochgelobten DiRT Rally. Einer Simulation, die bei Fans und Kritik beste Noten abkassiert und wohl auch für einen erfreulichen Umsatz gesorgt hat. Das war für die britische Rennspiel-Schmiede Codemasters die Bestätigung, dass es einen Markt für Rallye-Spiele gibt und es sich lohnt, Zeit, Geld und Enthusiasmus in die Entwicklung zu investieren. Herausgekommen ist nun „DiRT 4“, das sich der breiteren Masse öffnet und nicht nur die Hardcore-Bildschirmraser in Verzückung versetzten will.

Wie schwer darf es denn sein?

Screenshot

Das Motto des ersten neuen „DiRT“ seit gut sechs Jahren lautet „Be Fearless“, also bloss keine Angst vor der Herausforderung haben und sich als echter Pilot beweisen. Damit die starken Worte jetzt nicht potentielle Spass-Fahrer abschrecken, gilt es gleich zu Beginn erst einmal eine grundlegende Entscheidung zu treffen und zwischen einem normalen und dem Pro-Modus zu wählen. Der Unterschied: Im Pro-Modus wird realitätsnahe Fahrphysik geboten, die euch, trotz zuschaltbarer Fahrhilfen, für jeden noch so kleinen Lenk- und Fahrfehler mit einem virtuellen Schleudertrauma bestraft. Wer es zugänglicher mag, sollte auf den normalen Modus zurückgreifen und erste Pistenerfahrung mit der deutlich gnädigeren Steuerung sammeln. Zudem könnt ihr den Schwierigkeitsgrad noch zwischen den vier Voreinstellungen, Gamer, Racer, Pro und dem harten Fearless auswählen. Die Unterschiede liegen beispielsweise in den Fähigkeiten der KI-Konkurrenten oder der Anzahl an möglichen Restarts nach einem Unfall. Feintuning ist natürlich auch möglich, so lassen sich unter anderem Lenk- oder Traktionshilfen, automatische Reparaturen und Anzeigen individuell ein- oder ausstellen. Da sollte vom Fahrschüler bis zum Pisten-Profi jeder Rennspielbegeisterte eine gelungenen Einstieg finden.

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