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E3 - Electronic Entertainment Expo

Tagebuch: Gewinnspiel L.A. & E3 2012

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Es ist Mittwoch, der 11. April als mein Handy klingelt und ich die frohe Botschaft mitgeteilt bekomme: Ich bin der glückliche Gewinner des Oster-Gewinnspiels von World of Games und GAMES.CH. Ein Traum von mir geht in Erfüllung. Ich kann an die Electronic Entertainment Expo im Convention Center in Los Angeles, die wohl wichtigste Messe der Spieleindustrie. Ein weiteres Erlebnis ist aber auch Amerika, da ich bis jetzt nur innerhalb Europas unterwegs war. Mal schauen, ob die ganzen Filme Recht behalten.

Donnerstag 31. Mai:

Die Koffer sind fertig gepackt und der MP3-Player ist gefüttert mit genügend Musik für den anstehenden 12h-Flug nach Los Angeles. "The World Is In Play" – Natürlich darf auch meine PS VITA nicht fehlen, Akku nochmals voll aufgeladen. Bald geht das Abenteuer los, kann es kaum erwarten. Im Verlauf des Abends trifft auch mein Reisebegleiter aus Deutschland ein, Benjamin  von GAMES.CH ein. Nach gemütlichem Abendessen und etwas TV-Schauen geht es ab ins Bett, die letzte Nacht in der Schweiz.Screenshot

Tag 1 – Freitag 1. Juni:

Nach ausgiebigem Frühstück geht es um 9.00 Uhr los mit dem Auto Richtung Zürich Flughafen. Das Wetter will nicht so ganz mitspielen, was sich dann auch in einer verspäteten Abflugzeit von einer halben Stunde bemerkbar macht. Benny nützt die Zeit und ist schon fleissig am Artikelschreiben für GAMES.CH. Ich genehmige mir noch eine letzte Zigarette in der Smoking-Lounge bevor es dann zum Boarding geht. 12 Stunden später heisst es dann "WELCOME Los Angeles", strahlender Sonnenschein und angenehme 25° lassen das Herz höher schlagen. Erstes kurzes Treffen mit den anderen Schweizer Journalisten aus verschiedenen Medien-Bereichen, welche ebenfalls im gleichen Hotel untergebracht sind.Screenshot

Eine geschlagene halbe Stunde müssen wir auf den Shuttlebus zur Mietauto-Gesellschaft Sunny Cars warten. Geschafft, unser fahrbarer Untersatz ist ein Ford Edge in edlem Schwarz. Hier startet auch schon ein weiteres Erlebnis, Autofahren in Amerika. Kein Vergleich zur Schweiz, mit einem Minimum von drei bis zu fünf oder sechs (auf dem Freeway) Strassenspuren wird die Konzentration schon ein wenig mehr gefordert. Zumal hier Links- als auch Rechtsüberholen erlaubt ist. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, macht es richtig Spass. Ca. 20.00 Uhr (L.A.-Zeit) sind wir am Ziel angekommen, dem Hotel Grafton, am bekannten West Sunset Boulevard. Mit ein wenig Verpflegung aus der Hotel-Bar geht es ab an den Pool, wo sich auch gleich ein nettes Pärchen aus der Ukraine dazugesellt. Seit mehreren Jahren mein Englisch zum ersten Mal wieder so richtig genutzt. Jaja, lieber Wortschatz, du bist ausbaufähig. Nach ca. 27 Stunden auf den Beinen bin ich froh ins Bett zu fallen.

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