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Eagle Flight – Test

König der Lüfte

Test Video Roger Sieber getestet auf PlayStation 4

Majestätisch dreht ein Adler seine Runden über der französischen Hauptstadt. In “Eagle Flight” schlüpft ihr in dessen Federn, ausgerüstet mit der PlayStation VR. Wie sich dies anfühlt und ob das Spiel punkten kann, das erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Eine entvölkerte Stadt

In den Strassen von Paris herrscht eine seltsame Ruhe. Keine Menschen weit und breit. Angeblich ist die Stadt seit über fünfzig Jahren entvölkert. Keine Lebewesen mehr in der Stadt an der Seine? Nicht ganz, denn die Natur holt sich den Lebensraum zurück und viele Tiere sind in den Strassenschluchten anzutreffen. Auch allerlei exotisches ist dabei: Zebras und Flamingos teilen sich die immer grüner werdende Hauptstadt Frankreichs mit Bären und diversen gefederten Getier.

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Optisch macht der VR-Titel einiges her und zeigt, dass nicht immer eine PlayStation Pro für eine tolle VR-Umsetzung benötigt wird. Paris ist zwar nicht so detailliert dargestellt, wie in der "Assassin's Creed"-Reihe, dies ist aber überhaupt nicht notwendig. Das Gegenteil ist der Fall. Zu viele Details würden eher dazu führen, dass ihr euch verzettelt und in das nächste Hindernis rast.

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, schlüpft ihr im Spiel in die Federn eines majestätischen Adlers. Die Steuerung ist dabei äusserst einfach. Euer Vogel fliegt in die Richtung, in die ihr blickt. Ein gekonnter Richtungswechsel wird zudem mit dem Neigen des Kopfes erreicht. Dank der simplen Steuerung ist das Ubisoft-Spiel durchaus für Anfänger gut geeignet. Natürlich könnt ihr auch die Fluggeschwindigkeit regulieren. Das geschieht mit den beiden Schultertasten des Controllers. Wie in "EVE: Valkyrie" sind enge Kurven nur dann möglich, wenn ihr die Geschwindigkeit reduziert.

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