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F1 2015 - Vorschau

Ich will Spass, ich geb Gas

Vorschau Ulrich Wimmeroth

Codemasters legt ordentlich Tempo vor, und startet die virtuelle Formel-1-Saison 2015 voraussichtlich schon im Juni. So früh im Jahr wie nie, seit 2009 das erste Spiel aus der Rennspielsimulations-Reihe der Briten erschienen ist. Neue Features, besseres Handling und eine realitätsnahe Grafik versprechen die Entwickler für den siebten Serienteil. Wir haben uns mit einer, allerdings noch sehr frühen, Version des Spiels auf die Piste begeben.

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Der erste Eindruck: Schick sieht es aus, als wir uns mit unserem Red Bull RB10, ausgestattet mit einem satt röhrenden Renault V6-Motor, über die regennassen Strassen von Marina Bay rasen. Das traditionelle Nachtrennen in Singapur, seit 2008 Bestandteil der Formel-1-Meisterschaften, ist optisch beeindruckend eingefangen. Lichter spiegeln sich in den Pfützen, ein feiner Wasserfilm liegt über dem Asphalt, Regentropfen peitschen gegen unser Visier. Erstmals individuelle Lenkräder für die Boliden, mehr als nur ansehnliche Licht- und Partikeleffekte und eine ausgewogene Fahrphysik, die ein gefühlvolles Handling der PS-Giganten erlaubt. Die neue EGO 4.0-Engine der Entwickler aus Birmingham leistet ganze Arbeit und brilliert mit einer Fülle an Details. Das gilt übrigens auch für den realistischen Klang der Motoren, die dank neuem Sound-Mapping das Formel-1-Gefühl auch akustisch unterstützt. Nachdem wir uns satt gesehen haben, heisst es ordentlich Gas geben und es entspannt sich im engen Fahrerfeld gleich ein Kampf um die vorderen Plätze. Wir riskieren halsbrecherische Überholmanövern auf den wenigen Graden, der ansonsten kurvenreichen Stadtstrecke, und behalten immer schön die grüne Ideallinie im Auge. Wer bremst verliert, wer zu spät bremst aber auch. Das ist in der richtigen Formel-1 nicht anders, als im Spiel.

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