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Ubisoft-Event, Berlin - Special

Far Cry: New Dawn & Trials Rising angespielt

Vorschau Video Benjamin Braun

Nicht mal ein Jahr nach dem letzten Serienteil setzt Ubisoft die mit „Far Cry 5“ begonnen Open-World-Action in Montana fort. In diesem Artikel nebst Vorschauvideo gehen wir aber nicht nur auf „Far Cry: New Dawn“ ein. In dieser Preview erfahrt ihr auch alles Wissenswerte zu „Trials Rising“, das wir ebenfalls für euch auf einem Event in Berlin antesten konnten.

Zurück nach Montana

Mit "Far Cry 5" versetzte uns Ubisoft im vergangenen Jahr erstmals in der Serienhistorie zu einem Schauplatz in den Vereinigten Staaten. Im Bundesstaat Montana war die Hölle los, oder vielmehr Sektenanführer Joseph Seed und seine militanten Anhänger. In „Far Cry: New Dawn“ kehrt ihr ab dem 15. Februar wieder an den selben Schauplatz zurück. Dort ist allerdings nichts mehr so, wie es einmal war. Nachdem damals eine Atombombe die Welt in Schutt und Asche legte, kehren Tiere und Menschen 17 Jahre nach der Explosion langsam wieder auf die Erdoberfläche zurück. Ihr seid einer der Überlebenden, die einer neuen Gefahr trotzen müssen und den letzten Geheimnissen von Joseph Seed auf die Spur kommen wollen.

Neues Heim, neue Mitstreiter

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Genauso wie in „Far Cry 5“ übernehmt ihr in „New Dawn“ die Rolle eines namenlosen und stummen Protagonisten – ob Mann oder Frau, bleibt euch überlassen. Der Grund dafür ist einfach: auch das neue Abenteuer in Montana ist vollständig im Koop-Modus spielbar. Zwei völlig identische Helden im selben Spiel würden folglich keinen Sinn ergeben. Neben einem echten menschlichen Mitstreiter stehen euch auch im Solomodus Begleiter zur Auswahl. Von Beginn an Zugriff habt ihr auf Carmina Rye. An die erinnern sich Spieler von „Far Cry 5“ womöglich noch. Der Frau des bekloppten Piloten Nick habt ihr unter anderem bei Geburt ihres Kindes geholfen. Neben Carmina schaltet ihr noch sieben weitere Mitstreiter im Laufe der Kampagne frei, darunter der aus dem Vorgänger bekannt Hurk sowie zwei Tiere. Eure Kampfkraft steigert ihr zudem wie gehabt durch ein Fähigkeitensystem, das euch etwa das Tragen einer dritten Waffe ermöglicht oder bestimmte Stealthkill-Optionen freischaltet.

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Upgraden aber könnt ihr noch viel mehr, wobei ihr etwa die maximalen Trefferpunkte durch den Ausbau eures Basislagers, eine kleine Kommune namens Prosperity, erhöht. Bedroht wird die übrigens von den sogenannten Highwaymen. Die Gang wird von zwei Zwillingsschwestern angeführt, die laut den Entwicklern zwar sehr unterschiedlich, aber gleichwertig an der Spitze der Highwaymen stehen. Anders als die bisherigen Antagonisten der „Far Cry“-Reihe haben die beiden bei unserer ersten Begegnung mit ihnen aber noch keinen sonderlich charismatischen Eindruck hinterlassen. Zum Ausbau von Prosperity benötigt ihr jedenfalls die Ressource Ethanol, die ihr in erster Linie durch die Befreiung von Aussenposten erhaltet – dazu später mehr. Zusammen mit den sonstigen Crafting-Funktionen für Waffen oder Fahrzeuge bekommt „Far Cry: New Dawn“ etwas mehr den Charakter eines Rollenspiels. Aber keine Sorge, die Entwickler sprechen nicht grundlos von „leichten RPG-Elementen“. Denn „Far Cry“ bleibt auch trotz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade der Missionen und einer Skalierung der Feindstärke in der Welt in Abhängigkeit von euren Charakteraufwertungen in „New Dawn“ in erster Linie ein Shooter.

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