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Kryonium, Monsterjäger, The Electric State: Lesefutter für die Feiertage

Artikel Video Achim Fehrenbach

The Electric State

"The Void": Videoprojekt zu "The Electric State"

Worum es geht: Mal wieder ist Postapokalypse das Thema, allerdings ohne das übliche Geballer und Herumgerenne. Eine junge Frau reist mit ihrem Roboter durch die USA, um ihren Bruder an der Westküste zu finden. Amerika ist nach einem Drohnenkrieg ein zerfallenes Land, in dem die verbliebenen Menschen wie Zombies an VR-Netzen hängen und gigantische Maschinen die Macht übernehmen. Im "elektrischen Staat" droht der Menschheit die unumkehrbare Versklavung.

Warum es sich lohnt: Bekannt wurde Simon Stålenhag durch das Alternativwelt-Rollenspiel "Tales from the Loop", in dem er das Schweden der 1980er-Jahre in eine Diktatur der Maschinen verwandelte - die Macher des Computerspiels "Generation Zero" liessen sich davon stark inspirieren. "The Electric State" kommt mit einer ähnlichen, fast fotorealistischen Ästhetik daher. Das Buch ist eine Art gezeichnetes Roadmovie - und was für eines! Simon Stålenhag illustriert das Reiseprotokoll mit Bildern gigantischer Maschinen, die sich wie Kolosse ehrfurchtgebietend aus der Landschaft erheben. Ein Buch, das unsere Vorstellungskraft anspornt.

Titel: The Electric State: Ein illustrierter Roman
Autor: Simon Stålenhag
Verlag Fischer Tor, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3596703791
Preis: CHF 42.20 (gebundenes Buch)
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