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Das grosse Schweiz - Special - Die spannendsten Neuerscheinungen

Heute beginnt in Zürich die Ludicious. Bis Sonntag dreht sich in der Alten Kaserne (Kanonengasse 16) alles um Games, Studios und Fans. Mit Experten-Talks, Ausstellungen, Awards und Partys bietet die Konferenz an vier Tagen ein volles Programm, das Zocker-Herzen höher schlagen lässt. Zu den Exponaten zählen nicht nur zahlreiche internationale, sondern auch viele "einheimische" Games. Ein guter Anlass, um euch einen Überblick aktueller und bevorstehender Titel aus der Schweiz zu geben. Auch 2019 sind wieder etliche spannende Games am Start - und für jeden Geschmack ist etwas dabei!

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@Tom: Tolles und ehrliches Feedback! Wir können uns gerne ‘mal persönlich unterhalten...

23. Mär / 05:34 Roger

Warum habe ich bei Schweizer Spielen immer das Gefühl, als möchten sie intellektuell oder extravagant erscheinen?

Dabei haben wir doch einige, tolle Studios, mit begabten Programmierern.

Da verstehe ich nicht, dass es (fast) immer nur um abstraktes, melancholisches oder abgedrehtes gehen muss.

Wen holt man denn ab, mit solchen Spielen, in denen ein fast lustiges Dingens, hordenweise andere fast lustige Dingensen abknallt? Wo bleibt der spielerische Reiz bei einem KIDS, was (bis jetzt zumindest) eher an eine Aufklärungsrunde für Hosensackpsychologen erinnert? Oder Unrailed, einer eigentlich coolen Idee, jedoch in Pfui Bäh - Klötzchen-Optik?

Ich kann es gerne erläutern, wen man damit abholen möchte: Nämlich lediglich Seinesgleichen! Sprich, andere Programmierer, ETH-Studenten, Installationskünstler und Nieschengänger aus Prinzip.

Man versucht sich krampfhaft, von der Masse abzuheben. Das gelingt auch. Weil besagte breite Masse solche Games nicht zockt! Die breite Masse möchte Geschichten erleben, die einfach zu verstehen und einfach anzugehen sind. Nur die wenigsten unter den Gamern, stehen lange vor einem abstrakten Bild in einer Ausstellung, vertiefen sich gerne darin und philosophieren dann stundenlang über den Sinn des Seins. Ihr versteht was ich meine.

Nun kann man behaupten, dass genau das die Sache ist, die besagte Studios auch erreichen wollen. Okay, dann ist gut, sollen sie unter sich bleiben. Hat seine Berechtigung! Und natürlich darf, soll und muss es auch solche alternative Games geben! Aber insgeheim, träumt wohl jeder der Games programmiert davon, einen Gassenhauer zu kreieren.

Warum tun sie's denn nicht? Das Können haben sie ja!

Wisst ihr, Games.ch, mag sein dass ihr Fantasy und SciFi-RPG's als (mittlerweile) Einheitsbrei abtut. Doch genau das ist es, was zieht! :-) Die Leute sind jetzt schon kribbelig auf The Outer Worlds. Von Cyberpunk 2077 brauchen wir gar nicht zu sprechen. Immer noch kriegen die Gamer Hühnerhaut, wenn sie nur schon einen kurzen Teaser zu TES VI zu sehen bekommen. Zumindest scheint der Einheitsbrei lange anzuhalten ;-)

Aber wer weiss, vielleicht gibt es von den Schweizern mal ein "Willy Tell"-Game, das in 1A Optik-Quality triumphiert (wie damals The Witcher3), Open World und grösser als Skyrim und FO zusammen ist (auch in Sachen Umfang), mit Monstern/Figuren aus der Schweizer Mythologie aufwartet und eine grandiose Geschichte erzählt, die das Matterhorn in den schatten stellt ;-)

Aber bis es vielleicht mal soweit ist, dass die Schweiz ein solches Game lanciert, gehen mir und auch den meisten anderen Zockern die ich kenne, solch aktuelle Schweizer Games, leider am Allerwertesten vorbei. Schade eigentlich.

22. Mär / 21:36 Der Tom [Gast 33]