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FIFA 14

Mega-Preview: Kampf. Krampf. Und (Tor-)Jubel

Vorschau Benjamin Kratsch

Games.ch macht den FC Bayern München, spielt ausführlich "FIFA 14" und lebt frei nach dem Motto von Alt-Fussballgott Adi Preissler: "Grau ist alle Theorie … entscheidend ist auf'm Platz.“ Wir haben geschwitzt, geflucht, taktiert und gezaubert. Warum auf Xbox One und Playstation 4 Fehlpässe zur Tagesordnung gehören und sich die Fussballsimulation in vielen Bereichen ganz anders als sein Vorgänger spielt, seht ihr wenn das Licht angeht. "FIFA 14" - Die Mega-Vorschau.

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Nimmt also beispielsweise Marco Reus einen weiten Pass an, dann pflückt dieser ihn – als guter Techniker – vermutlich in neun von zehn Fällen problemlos aus der Luft. Ist das Zuspiel allerdings nicht exakt genug, verspringt ihm der Ball. Wird Reus von einem Gegenspieler bedrängt, gerät er vermutlich in Schräglage und womöglich springt ihm das Leder einfach nur auf die Brust. Selbst kurze Pässe stellen für technisch weniger versierte Kicker eine grosse Herausforderung dar. Ist der Schuss zu stark, springt er meterweit vom Fuss weg. Geht er gar am eigenen Spieler vorbei, beschleunigt er sogar noch. Die Konsequenz: Der Ball ist häufiger frei und kann von Verteidigern erobert werden.

Die Ruhe vor dem Sturm

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In FIFA 13 hatte man den Finger eigentlich ständig auf der Turbo-Taste. Kaum den Ball erobert, ging es im Schweinigalopp in Richtung des gegnerischen Tores. Diese Angewohnheit müsst ihr in FIFA 14 ablegen. Denn abhängig von ihrer Form und ihrem Talent legen sich Spieler das Leder nun unterschiedlich weit vor und kommen auch verschieden schnell in Gang. Sind ein Marco Reus oder ein Lionel Messi binnen zwei Schritten von Null auf Hundert, benötigt ein Neven Subotic oder ein Carlos Puyol eine halbe Ewigkeit, ehe sie ihre schweren Körper auf Tempo bringen. Auch hier gilt: Kenne deine Truppe! Wer mit den falschen Spielern auf Dribblings oder riskante Aktionen setzt, ist das Leder schneller los als Franck Ribéry „Sie hat gesagt, sie ist 18“ brüllen kann. Das Spiel wird dadurch deutlich taktischer und erfordert gleichzeitig bessere Hand-Augenkoordination. In unseren Testrunden dribbelten wir etliche Male ins Aus oder verloren den Ball bei Nichtigkeiten.

 

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