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Interview mit Yann Sommer zu FIFA 16

"Ich bin leider nicht der beste Spieler"

Interview Roger

Zusammen mit der Pressemeldung zur Wahl von Yann Sommer zum Coverstar für die Schweizer "FIFA 16"-Version, haben wir auch das folgende Interview mit dem bekannten Fussballer von EA Sports erhalten.

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Hallo Yann, schön, dass du auf der gamescom bist. Du hast dich in der Bundesliga im Eiltempo etabliert und bist du auf dem Cover von "FIFA 16" in der Schweiz. Wie fühlt sich das an?

Yann Sommer: Sehr gut. Es ehrt mich natürlich auf dem Cover neben Messi zu stehen. Ich freue mich riesig, dass ich dabei sein darf und das Spiel bald erscheint und ich es in den Händen halten kann.

Spielst Du eigentlich auch selbst an der Konsole und falls ja, eher alleine oder mit Freunden?

Yann Sommer: Wenn ich spiele dann mit Freunden. Ich spiele leider nicht allzu oft. Wenn man die ganze Zeit mit Fussball zu tun hat, dann freut man sich nach Hause zu kommen und abzuschalten. Aber ich habe viele Freunde, die alle FIFA spielen und dann ist es ein Muss die Konsole anzuschalten. Wir spielen dann oft Turniere.

Spielst Du dann auch mit deinen Mannschaftskollegen von Borussia Mönchengladbach?

Yann Sommer: Ich spiele eher weniger mit Teamkollegen, eher mit Freunden aus der Heimat, die alle recht „süchtig“ nach dem Spiel sind (lacht).

Und wer ist der beste FIFA‐Spieler im Team? Du sogar vielleicht?

Yann Sommer: Ich bin leider nicht der beste Spieler. Im Team dürfte es Julian Korb sein. Früher war es Christoph Kramer. Jetzt ist es Julian Korb, wahrscheinlich mit Patrick Hermann.

Spielt ihr auch im Trainingslager mal eine Runde vor der Konsole oder eher in der Freizeit?

Yann Sommer: Mit Gladbach hatten wir leider noch nie eine Konsole dabei. Bei der Nationalmannschaft oder früher in Basel hatten wir immer eine Konsole dabei und oft gezockt ‐ mit Beamer im Zimmer und der kompletten Ausrüstung. Es war immer eine schöne Abwechslung mit dem Teamkollegen zu spielen.

Du hast jetzt einen Starhead im Spiel. Wie fühlt es sich an, sein eigenes Abbild zu sehen?

Yann Sommer: Es ist ein spezielles, aber tolles Gefühl. Die Spieler sehen jetzt noch realistischer aus.

Vergleichst du eigentlich deine Spielerwerte in FIFA mit anderen Top‐Torhütern?

Yann Sommer: Natürlich schaut man sich die Werte schon an, aber ich vergleiche mich nicht grossartig mit anderen Torhütern im Spiel. Ich vertraue da EA (lacht). Mir geht’s mehr um Spielen mit Freunden.

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Du warst viermal Schweizer Meister und zweimal Schweizer Cup Sieger. Welche Trophäe traust du Dir und Borussia Mönchengladbach diese Saison zu?

Yann Sommer: Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Es wäre zu weit aus dem Fenster gelehnt, wenn ich sage, dass Gladbach Favorit ist. Da muss man realistisch bleiben, da ist die ein oder andere Mannschaft noch ein Stück voraus. Wir haben sehr viel Qualität im Team und viel Potenzial. Wir verstecken uns nicht und wissen, dass wir guten Fussball spielen können. In gewissen Spielen können wir den Bayern gefährlich werden. Wir wollen langfristig immer oben mitspielen. Ich freue mich auf die neue Saison.

Woran liegt es aus deiner Sicht, dass sich aktuell vier Schweizer Torhüter in der Liga etabliert haben?

Yann Sommer: In der Schweiz wird gut gearbeitet. Es wird sehr viel auf den Jugendbereich Wert gelegt und sehr professionell gearbeitet. Die Entwicklung in der Schweiz ist sehr gut. Bei den Junioren hat man immer gute Torhüter‐Trainer. Das ist das Resultat und es ehrt uns Schweizer, dass sich immer mehr Torhüter und Spieler im Allgemeinen in der Liga etablieren können.

Wie sehr freust du dich auf den Bundesligastart?

Yann Sommer: Sehr, denn wir hatten eine sehr harte und gute Vorbereitung. Als Spieler gibt es nichts Schöneres als auf den Platz zu stehen und das es offiziell losgeht.

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Was wünscht du dir für den Start?

Yann Sommer: Natürlich ein Sieg. (lacht) Das erste Spiel ist immer spannend. wie man in die Saison startet. Wir freuen uns sehr darauf zu sehen, wie wir das trainierte umsetzen können. Wir spielen direkt gegen Dortmund, da wird eine super Stimmung sein. Ich denke einen schöneren Start kann man sich nicht vorstellen.

Vielen Dank für das Interview.

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