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FIFA 18 - Test

Der goldene Schuss?

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Es ist wie Dortmund gegen Schalke oder Madrid gegen Barcelona: Endlich steigt das Derby zwischen „Pro Evolution Soccer“ und „FIFA“. Wagt EA Sports in diesem Jahr endlich den Umbruch?

Wenn man ehrlich ist, dann war 2017 kein sonderlich guter Jahrgang für Fussballfans. „Pro Evolution Soccer 2017“ überzeugte zwar, doch „FIFA 17“ stagnierte eher auf solidem Niveau als mit Innovationen aufzuwarten. Selbst die seiner Zeit neu eingeführte Frostbite Engine brachte – vom netten Story-Modus „The Journey“ abgesehen – kaum nennenswerte Verbesserungen.

Aber wie in jeder Fussball-Saison werden auch in diesem Jahr die Karten wieder neu gemischt. Nachdem Konami bereits mit „Pro Evolution Soccer 2018“ vorlegte ist am 29. September EA Sports mit „FIFA 18“ am Drücker. Das Spiel der beiden Rasenkönige bleibt eng und so wird letztlich einmal mehr jeder selbst entscheiden müssen, welchem Kick er nun den Vorzug gibt.

Sieht das gut aus!

Kaum auf den Start-Knopf gedrückt, landet ihr auch schon auf dem Platz – beim Match zwischen Real Madrid und Atletico Madrid. Und bereits von der ersten Sekunde erkennt ihr die Veränderungen gegenüber dem Vorgänger. Von den Rängen feuern euch nun nicht mehr ausgestanzte Pappkameraden, sonder vollwertige 3D-Modelle an. Diese jubeln auch längst nicht mehr so uniform wie zuvor, sondern besitzen so etwas wie Individualität. Im Spiel sind sie ein aktiver Bestandteil. So weichen sie Querschlägern aus oder freuen sich beim Torjubel mit euch.

Screenshot

Die Stadionkulisse wirkt insgesamt stimmungsvoller. Verschiedene Lichtfilter sorgen besonders bei Abendspielen für ordentlich Atmosphäre. Keine Arena sieht aus wie die andere. Dass aber beispielsweise die Bundesliga lediglich mit fünf lizenzierten Stadien vertreten ist, bleibt ein kleiner Wermutstropfen. Trotzdem machen gerade die Lichtverhältnisse einen Grossteil des Reizes aus: Spielt ihr bei schönstem Sonnenschein, strahlt das Licht grell auf einen Teil des Platzes. Dadurch sieht man dort den Ball schlechter. In Couch-Duellen macht es also durchaus einen Unterschied in welche Richtung man als nächstes spielt.

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