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For Honor - Vorschau

Episch wie Königreich der Himmel

Vorschau Benjamin Kratsch

Die Epik aus „Königreich der Himmel“, der Kampfstil aus „Dark Souls 3“: „For Honor“ überraschte uns im Hands-On auf der Playstation Experience mit schnittigen Katanas und britischen Breitschwertern, die für ein sehr taktisches Kampfgefühl sorgen. „For Honor“ im Preview.

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Katanas treffen auf Langschwerter, kalter Stahl schneidet in warmes Fleisch, Soldaten fallen, Burgen brennen. „For Honor“ war für uns eine der grossen Entdeckungen der Playstation Experience, denn es kombiniert gewaltige Massenschlachten gegen K.I.-Recken mit einem sehr taktisch geprägten 4on4-Multiplayer, der an Mittelalter-Simulationen wie „Kingdom Come Deliverance erinnert“, aber auch smart eingewebte Moba-Züge in sich trägt. Als edler Ritter starten wir vor der mächtigen Zugbrücke des Feindes, zücken unser Langschwert und führen die Truppen in die Schlacht. Der Kampf beginnt, als K.I.-gesteuerte Infanterie das Burgtor erobert, die Brücke herunterlässt und das Kampfgeschrei die Armee des Gegners in Mark und Bein erschüttert. Wir schlagen und schneiden uns durch hilflose Soldaten, mehr Opfer, denn Gegner. Heben Sie mit unserem Schild hoch und zerteilen Sie in zwei Hälften, hacken Ihnen Beine, Arme und Köpfe ab. Man gebe unserem Schwert etwas zu tun, eine Herausforderung.

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Und die kommt schneller als gedacht, denn bis dato haben wir mit unseren Truppen nur die erste Zone, Zone A eingenommen, drei davon gibt es. Sobald die erste Welle des Feindes gefallen ist, stürmen wir die Treppe in einem Turm hoch und sind überrascht, als sich plötzlich zwei Samurai vor uns aufbauen. In glänzender Rüstung, mit Drachen-Emblemen verziert und einem Helm, der nur Kopf und Ohren schützt, für das Gesicht ist eine stählerne Maske zuständig. Es sind echte Kontrahenten, echte Menschen und Sie führen lange, dünne Katanas, rollen auf uns zu, setzen den ersten Stich, Blut tropft auf den Boden. „Die Kunst des Krieges ist das perfekte Timing, erklärt Creative Director Jason Vanderberge. Ein wilder Mann mit wildem Bart und einer Stimme, die so voluminös ist wie die eines Wikingers – die gibt es übrigens als dritte Fraktion. Die Idee zu „For Honor“ kam ihm in seinem Dojo in San Francisco, wo er privat seit Jahren den Kampf mit Katanas trainiert, sich allerdings auch mal an deutlich schwereren Langschwertern versuchen wollte.

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