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Hyrule Warriors Legends - Test

Link in Wild - Jetzt auch für unterwegs

Test Video Nathan Leuenberger getestet auf Nintendo 3DS

"Hyrule Warriors" - der spezielle Eintrag in der "Legend of Zelda"-Reihe - sollte die Verkäufe der Wii U ankurbeln. Das hat der Ableger wohl auch geschafft, denn die Millionenmarke konnte er ohne Probleme knacken. Wer bis jetzt mit dem Kauf von "Hyrule Warriors" (und der Wii U) gewartet hat, kann sich dieses Hack’n’Slash-Fest nun auch auf dem kleinen Bruder zu Gemüte führen.

Eigentlich sind die "Legend of Zelda"-Spiele eher entspannend mit gut gesetzten Action-Passagen. Das Tempo wird aber in den meisten Teilen nie stark angekurbelt. Mit dem Release von "Hyrule Warriors" hat Nintendo aber erstaunlicherweise eines seiner bestbehüteten Franchises aus den eigenen Händen gegeben, um ein aussenstehendes Entwicklerteam etwas ausserordentlich Interessantes machen zu lassen.

"Hyrule Warriors" für die Wii U wusste zu überzeugen und bestach vor allem durch kurzweiliges Gameplay und den vielen freischaltbaren Gegenstände. Daran hat sich jetzt auch bei der Nintendo-3DS-Version des Titels nicht viel geändert und es wurde noch ordentlich draufgepackt.

Kleinere Verpackung – mehr Inhalt

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Obwohl sich an der Story grundsätzlich nicht viel geändert hat, mussten doch ein paar kleinere Sachen umgeschrieben werden, um die neuen Charaktere einzubringen. Schwierig war das aber nicht, denn die Geschichte ist sowieso nicht der Verkaufspunkt, sondern eher notwendiges Beigemüse.

Zusammengefasst: Eine fiese Hexe bedroht mit ihrer Armee des Bösen das „Hyrule Warriors“-Hyrule. Zelda packt diesmal die Sache selber an und stürzt sich in die Schlacht, um ihr Zuhause zu verteidigen. Nichtsdestotrotz braucht sie die Unterstützung des legendären Heldens, den sie in ihrer Armee findet. Voila, Link ist da, um den Tag zu retten. Die böse Hexe will, natürlich, den verbannten Ganon beschwören, um die Herrschaft an sich zu reissen. Dessen Seele ist aber an mehreren Orten im Universum eingesperrt – sprich in verschiedenen Parallelwelten. Kurzerhand öffnet die Hexe die Tore zu diesen Welten, um ihren ebenso bösen Meister zu beschwören.

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So schaffen es die Entwickler die zahlreichen verschiedenen Versionen der beliebten Zelda-Charaktere in ein Spiel zu packen, sei es "Twilight Princess" oder "Majoras Mask". Neu dabei ist in "Hyrule Warriors Legends" die Welt von "Wind Waker". Neben den Cell-Shading Versionen von Link und Zelda ist auch der rote Leuenkönig spielbar – in menschlicher Form. Der Möchtegernfeerich Tingle ist in der Handheld-Version ebenfalls dabei und bringt mit seinen kuriosen Attacken doch so manches Lächeln hervor.

Besonders zu erwähnen ist auch die erste weibliche Link-Version "Linkle". Bewaffnet mit zwei Armbrüsten schwingt sich die doch eher tollpatschige Nachwuchsheldin ins Abenteuer.

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