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Spider-Man: A New Universe - Kino-Special

Ein Held ist nicht genug!

Artikel Video Ulrich Wimmeroth

Der charismatische Netzschwinger Spider-Man dürfte wohl zu den bekanntesten Superhelden aller Zeiten gehören, aber kennt ihr auch Spider-Gwen, Spider-Man Noir oder den putzigen Spider-Ham? In dem optisch opulenten Animationskracher „Spider-Man: A New Universe“ lernt ihr die gesamte Spinnen-Sippschaft kennen und bekommt einen völlig neuen Blick auf das Leben und Leiden eines Helden.

Ganz ehrlich: als die Vorführung des mit einem Mega-Budget von gut 90 Millionen US-Dollar ausgestatteten Sony-Animationsfilms „Spider Man: A New Universe“ anstand, war ich eher skeptisch eingestellt. Wie oft verträgt selbst ein solch stimmiger Charakter ein Reboot, Reimaging oder Retelling seiner Geschichte, bevor es schlichtweg öde wird? Der Biss einer radioaktiven Spinne, die einem nerdigen Underdog ungeahnte Kräfte verleiht. Der mitverschuldete Tod der geliebten Vaterfigur, das schmerzliche Erwachsenwerden und die Erkenntnis, dass aus grosser Kraft eben auch grosse Verantwort entsteht. Eine oft erzählte Coming-of-Age-Story, die bereits 1962 von den beiden in diesem Jahr verstorbenen Comic-Ikonen Stan Lee und Steve Ditko ersonnen und schon hinreichend in diversen Blockbustern mit viel Aufwand auf die Leinwand gebracht wurde. Zum Leidwesen des Rechteinhabers Sony Pictures zuletzt nur noch mit sehr mässigem Erfolg. Und jetzt alles wieder von vorne, diesmal halt verpackt in einem zweistündigen Animationsfilm. Kann das was werden?

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