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Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 - Test

Spassiges Sportfest

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Liebevolle Inszenierung

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Ein grosser Teil des Spielspasses ist der Inszenierung des Geschehens geschuldet, wenn Mario und Co beim Rennen kleine Rauchwölkchen hinterlassen, sich beim Medaillenerfolg so herzlich freuen oder bei einem Fehlversuch so bedröppelt dreinschauen, dass man sich in diesem Spiel einfach nur wohlfühlt. Ähnliches muss man über die Darbietung des Storymodus sagen, in dem wir regelmässig auf bekannte Charaktere wie Toadette, Vector oder Tails treffen.

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Zwar spucken die Charaktere in den teils recht ausführlichen Dialogen nur vereinzelte Sprachbrocken aus, doch tut der Atmosphäre keinen Abbruch. Zudem gibt es nur dort spezielle Missionen, in denen ihr euch mit Sonic etwa ein Wettrennen mit Dr. Eggman liefert, der in einem Zug auf Tokio zurast. Schön am Storymodus ist, dass ihr euch in den einzelnen Umgebungen frei bewegen dürft und dabei auch Info-Icons einsammelt. Die legen in einer Art Quizform nicht nur interessante Details über die Olympischen Spiele allgemein oder speziell die in Tokio frei, sondern auch über die Charaktere von Nintendo und SEGA.

Fazit

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"Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020" ist gewiss kein Komplexitätsmonster, das dürfte nach den Vorgängern aber niemand ernsthaft erwartet haben. SEGA und Nintendo stellen hier klar den Spielspass in den Fokus, der im Storymodus genauso aufkommt wie in den Einzelwettbewerben. Die liebevolle und familienfreundliche Inszenierung und das eher simple Eingabekonzept bieten Spass für Jung und Alt, die mitsamt den Retro-Inhalten das Konzept der Serie zwar nicht revolutionieren, aber zu einer äusserst sympathischen Einstimmung auf die echten Spiele im kommenden Sommer machen.

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