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Monster Hunter Stories - Test

Monster Hunter mal anders!

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf Nintendo 3DS

"Monster Hunter" ist der König unter den Jagd-Actionspielen. Die Serie ist für ihre adrenalinreichen Actionkämpfe, die zahlreichen und teils überwältigenden Spielsysteme und nicht zuletzt auch für die riesigen Monster bekannt. "Monster Hunter Stories" verlässt jedoch die bekannte Action-Formel für die eines japanischen Rollenspiels. Ihr seid kein Hunter mehr, sondern ein Rider. Anstatt Monster niederzumetzeln, züchtet ihr sie jetzt heran und setzt sie im Kampf als wertvolle Mitstreiter ein. Wie spassig dieser unerwartete Twist in der "Monster Hunter"-Serie ausgefallen ist, erfahrt ihr bei uns!

Mensch und Monster zusammen gegen die Zerstörung

Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, bietet "Monster Hunter Stories" eine ausgereiftere Handlung als die Actionspiele der Serie. Nachdem ihr euren Helden (Bube oder Mädel) in der süssen Charaktererstellung zum Leben erweckt habt, fängt euer Abenteuer im Dorf der Rider an. Schon bald werdet ihr jedoch von einem riesigen Monster angegriffen, das Häuser und Menschenleben mit sich reisst.

Einige Jahre nach der Katastrophe nehmt ihr den Test in Angriff, um als vollwertiger Rider anerkannt zu werden.

Anders als in anderen "Monster Hunter"-Spielen arbeitet ihr hier mit den Monstern zusammen, anstatt sie bloss als Jagdtrophäen zu betrachten. Ein Rider lebt in Harmonie mit den Monstern, sie sind seine besten Freunde. Dies verleiht dem Abenteuer ein "Pokémon"-Vibe, da ihr vorwiegend Monster sammelt und diese trainiert. Zudem ist dieser Freundschaftsaspekt so übertrieben und widersprüchlich wie in den "Pokémon"-Spielen. Klar, ihr kümmert euch liebevoll um eure Monster, doch gleichzeitig streckt ihr während eures Abenteuers tausende nieder.

Screenshot

Die Story erfüllt ihren Zweck, da sie euch unterhält und einen guten Grund gibt, um immer stärkere Monster zu züchten und zu trainieren. Eine unbekannte Kraft zerstört die Umwelt und verwandelt einst zahme Monster in gefährliche Biester. Zusammen mit euren zwei Freunden, die jedoch ganz andere Wege einschlagen, versucht ihr, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Die Story glänzt nicht durch Originalität, ist aber in Ordnung.

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