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Mittelerde: Mordors Schatten

Tolkiens Erbe in den Händen des weltbesten K.I.-Studios

Vorschau Benjamin Kratsch

„Mittelerde: Morders Schattenr“ - Die grosse Enthüllung: Was passiert wenn Monolith Productions, die Macher von F.E.A.R. und das wohl beste K.I.-Studio der Welt die grösste Lizenz auf Erden in die Hände bekommt – „Der Herr der Ringe“? Nun, sie schaffen eine neue Zeitebene vor "Der Hobbit: Smaugs Einöde", die nach dem Abtrennen von Saurons Finger beginnt, dich direkt in die Hölle von Mordor wirft und gegen Orks antreten lässt, die jeder – vom Kanonenfutter-Soldat zum General – eine eigene Vita haben, die du leben lassen kannst oder massakrieren. Eine Art „The Witcher 3“ im „Der Herr der Ringe“-Mantel. Das Ganze in einer offenen Welt namens Mittelerde. „Mittelerde: Mordors Schatten" – Das Mega-Preview zu Weihnachten?

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Die Erde brennt in Mordor. Mächtige Eisentore umschliessen ein Land, das förmlich nach Tod riecht. Die Bäume sind verdorrt, das Gras versengt und all’ die grossen Knochen auf unserem Weg deuten daraufhin, da sich hier gerade eine Bande Orks ihr Mittag gegönnt hat. Das Feuer in Saurons Turm lodert, doch es ist weit und breit niemand zu sehen. Ein paar Nazgul drehen in der Ferne ihre Bahnen, doch sie beachten den einsamen Helden nicht. Mit seinen langen braunen Haaren erinnert er an Aragorn, der viele Jahre später König von Gondor werden soll. Doch soweit ist es noch nicht, denn „Middle-Earth: Shadow of Mordor“ spielt lange vor dem Ringkrieg und so ist der Protagonist auch kein Sterblicher, sondern ein Untoter namens Talion. Seine Augen funkeln blau, er erinnert ein bisschen an Drakula aus „Castlevania: Lords of Shadow 2“ und streift in einer Zeit durch Mordor, da es schon lange verlassen wurde von Sauron. Seit Isildur, der Sohn Elendils in der letzten Schlacht Seite an Seite mit den Elben Saurons Finger abgeschlagen und den einen Ring an sich genommen hatte, wart Sauron lange nicht mehr gesehen im düsteren Tal von Mordor.


Talion, Hüter von Mordor

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Saurons Ankunft zeichnet sich bereits am Horizont ab, doch auch ohne das Böse höchstselbst ist Mordor kein Ort für das dritte Hobbitfrühstück und auch keiner für den Fünfuhr-Tee. Nur das schwarze Tor Morannon hält all’ jene Bestien aus dem. Monolith will Mordor das Reich im Wandeln zeichnen, das sich langsam zu jenem Hort der Dunkelheit, des Rauchs und Schwefels entwickelt, den wir aus „Der Herr der Ringe“ kennen. Wir bereisen den Schicksalberg, jenen Vulkan, indem der eine Ring später in „Die Rückkehr des Königs“ zerstört wird, doch der ist noch inaktiv.

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Der Wolkenkratzer-förmige Turm von Barad-dûr, später der Sitz von Saurons allsehendem Auge, ist unbewohnt und damit das so bleibt wird Mordor von einer auserwählten Gruppe von Rangern bewacht. Einer dieser Recken ist Talion. Er ist ein ehrbarer Soldat, liebender Ehemann und Vater, ein normaler Bewohner Mittelerdes. Doch dann kehrt Sauron nach 2000 Jahren Abwesenheit zurück, überschwemmt das Land mit Blut und Tod. Seine Ork-Horden schlachten die Truppen Gondors nieder und töten auch Talions Männer als sie Mordors Tor erstümmen. Talions Familie wird vor seinen Augen ermordet und auch sein Kopf sollte in dieser Nacht fliegen. Doch anstatt sein Seelenruh im Reich der Könige zu finden, haben die Götter grössere Pläne mit ihm. 


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