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Need for Speed Heat - Test / Review

Neuauflage ohne Mikrotransaktionen

Test Video Benjamin Braun getestet auf Xbox One X

Licht und Schatten Hand in Hand

Mit den Reputationspunkten steigt ihr recht zügig in Stufen auf, um eure Crew zunehmend zur Nummer 1 in der Stadt zu machen, und erhaltet Zugriff auf neue PS-Boliden und Fahrzeugteile. Upgrades sind in "Heat" sehr wichtig, denn jedes Rennen hat eine bestimmte Mindestanforderung an die Leistung eures Wagen. Solange ihr die erfüllt, habt ihr im Zweifel kein Problem beim Kampf um den Sieg, denn eine Gummiband-KI im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Das führt im Spiel allerdings dazu, dass ihr mit einem Wert unterhalb der Empfehlung sehr schlechte Chancen auf einen Sieg habt, der in storyrelevanten Missionen eigentlich immer Pflicht ist. Liegt ihr wiederum darüber, fahrt ihr dem Feld meistens locker davon und könnt eure bis zu sieben Gegner bereits nach wenigen Sekunden womöglich nicht mehr im Rückspiegel sehen - wenn es Cockpit-Ansichten und einen Rückspiegel in dem Sinne gäbe. So ein leichter Gummiband-Effekt kann eben doch auch was für sich haben, wenn es darum geht, bis zum Ende eines Rennens Spannung und Nervenkitzel hochzuhalten.

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Abseits dessen ergibt der manuelle und nur in einem der Verstecke mögliche Wechsel zwischen Tag und Nacht spielmechanisch Sinn. Aufgrund des primär auf den Tag verlegten Geldschöpfens und der nächtlichen Reputationsbelohnungen wechselt ihr zwar freiwillig, letztlich aber doch verpflichtend zwischen beiden Varianten um. Das sorgt nicht nur visuell für Abwechslung, sondern auch, da sich die Events bei Tag und Nacht unterscheiden - und eben auch die Cops eingreifen können. Theoretisch könnt ihr die Verfolger kaputtrammen, in "Need for Speed Heat" ist das allerdings nicht so leicht. Hier geht es mehr ums Entkommen, was ihr euch erst ab einem höheren Reputationsrang mit Störfunktionen und Ähnlichem erleichtern könnt. Die Cops sind aber eher ein Randaspekt im neuen "Need for Speed".

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