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Need for Speed Heat - Test / Review

Neuauflage ohne Mikrotransaktionen

Test Video Benjamin Braun getestet auf Xbox One X

Forza Horizon trifft Burnout

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Neben den regulären Rennveranstaltungen, von denen beim Spielfortschritt zunehmend mehr auf der grossen Karte erscheinen und die ihr bei Bedarf beliebig oft bei gleichbleibender Belohnung wiederholen dürft, gibt es noch jede Menge anderer Dinge in der Spielwelt zu tun. Für optisches Tuning sammelt ihr etwa Decals in Form von Sammelobjekten ein und fahrt mit krimineller Übergeschwindigkeit auch durch Verkehrsblitzer, wie ihr das etwa aus "Forza Horizon" kennt. An "Burnout" wiederum erinnert nicht etwa das in "Heat" eher klägliche Schadensmodell, das zwar die Zerstörung eures Flitzers, ansonsten aber nur Lackschäden, zerborstene Windschutzscheiben oder bestenfalls ein paar Dellen in der Karosserie eurer BMWs, Ferraris oder Nissans kennt. Dafür aber jagt ihr über Sprungschanzen und zerstört Werbetafeln - nicht, weil es viel bringt, sondern einfach, weil es Laune macht.

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Von beiden Spielen könnte auch die Umgebungszerstörung inspiriert sein, denn ihr walzt so ziemlich alles platt, was euch in die Quere kommt: Strassenlampen, Mauthäuschen, Schranken, Zäune oder mobile Streckenbegrenzungen. Es gibt nämlich nirgends eine Art Bande, wie meist in früheren Serienteilen - das alles ist kein Hindernis für euren Wagen. Das sieht teils spektakulär aus, ist aber von Nachteil, denn wer die Objekte nicht sauber umgeht, verliert massiv Geschwindigkeit und bei zu vielen Fahrfehlern am Ende das Rennen. Aus besagten Gründen halten sich die Auswirkungen in Grenzen. Obwohl "Heat" ein klassischer Arcade-Racer ist, solltet ihr in diesem "Need for Speed" auch mal die Bremse benutzen - oder wenigstens effizient um sie herum durch Kurven driften. Das alles spielt sich indes flüssig, fühlt sich aber auch immer leicht schwammig an, obgleich die Grafik trotz kleinerer Popups gefühlt stets bei konstanten 30 fps über den Bildschirm läuft.

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