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Need for Speed (2015) - Vorschau

Ist es ein echtes Underground 3 oder ein harter Reboot?

Vorschau Benjamin Kratsch

Ghost Games übernimmt das Zepter für die „Need for Speed“-Serie und wir treffen Executive Producer Marcus Nilsson um über den Reboot zu sprechen. Wir sagen euch, warum ihr nicht mehr im Polizei-Lamborghini unterwegs sein werdet, von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang rast und Bodykits sowie Detail-Tuning in den Fokus rücken. „Need for Speed“ – Weltpremiere.

Wie gut wird die Kampage und spielt Aaron Paul die Hauptrolle? Unsere Kollegen von Red Bull haben darüber ein paar Exklusiv-Infos ausgegraben: http://www.redbull.com/ch/de/games/stories/1331728101947/need-%C2%ADfor-speed%C2%AD-fast-and-furious%C2%AD-premiere.

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Das neue „Need for Speed“ fühlt sich an wie das gute, alte „Underground“. Die Sonne geht unter, die Nacht zieht auf, die Stadt geht schlafen und die Strassenszene erwacht. Der Asphalt bebt, blinkende Lichtschleier rauschen durch die Nacht; ins Dröhnen des Motors mischt sich der Klang heulender Sirenen. Polizeiautos nehmen die Verfolgung auf, doch es sind Ford Crown Victoria Police Interceptors, keine sündhaft teuren Lamborghinis oder Bugattis mit Blaulicht. Denn das neue „NFS“ ist ein harter Reboot, eine Rückkehr zu den Wurzeln. Zurück zur authentischen Auto-Kultur: „Es geht um die Passion fürs Auto und darum die richtigen Fahrzeuge dafür zu finden, nicht zwingend die teuersten. Wir bewegen uns also etwas weg von der Bling-Bling-Sportwagen/Supercars-Kultur“, erklärt uns Marcus Nilsson, der früher an „Battlefield: Bad Company“ gearbeitet, dann führend die Simulation „Need for Speed: Shift 2 Unleashed“ sowie zuletzt „Rivals“ aus der Garage gerollt hat und jetzt mit seinem Studio Ghost Games die Leitung der gesamten „Need for Speed“-Marke unter einem Dach vereinigt.

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„Es ist doch so: jedes Studio hat immer seine eigene Vision für eine Marke. Das ist nicht zwingend schlecht, verwässert aber das Ergebnis. Ich glaube Need for Speed hat über die Laufe der Jahre und die vielen, vielen Studiowechsel so ein bisschen seine Identität verloren.“ Nilssons Aufgabe ist es aktuell diese Identität einzufangen und die Vision für die nächsten Jahre festzulegen: „Für uns ist es ein Reboot, weil wir alles auf Null setzen. Wir sehen nichts als gegeben, sondern fragen uns, was wir und vor allem was unsere Community von einem richtig guten Need for Speed erwartet. Wir haben uns auch deswegen dieses Extrajahr gegönnt um herauszudestillieren, was die Kernelemente der Marke sind, was sie gross gemacht hat. Und das ist eben die Liebe zum Auto, zum Tuning. Wir mussten lernen zu verstehen, was die Auto-Kultur ausmacht. Eine Kultur, in der es nicht zwingend um Geld geht, um den teuersten oder exotischsten Schlitten. Wir wollen, dass ihr mehr Zeit mit euren Autos verbringt, euch Gedanken ums Handling macht, das Aussehen, aber auch den Sound des Motors variieren könnt.“

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