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NHL 16 - Test

Von Maskottchen und Playoff-Bärten

Test Stefan Tschumi getestet auf Xbox One

Fazit

Lange haben wir uns bezüglich dem Fazit den Kopf zerbrochen. Auf der einen Seite präsentiert sich "NHL 16" optisch und von der Stadionatmosphäre her als bestes NHL-Spiel. Dazu kommen viele nette Features wie Playoff-Bärte, Maskottchen, Requisiten im Stadion und sehr lebendige Fans. An der Steuerung wurde ebenfalls ein wenig geschraubt. Precision Skating ist da das Schlagwort. Und dies trägt zu einem gelungene Spielerlebnis bei. Jedoch hakt es bei "NHL 16" in so mancher Hinsicht. Der wild herumspritzende Schnee und die unrealistischen Backhand-Tore seien hier zu erwähnen. Die immer noch fehlenden Lizenzen für die Nationalteams. Die nicht integrierten Schweizer Stadien. Die Torhüter, die teils all zu leicht überwunden werden können. Hier hat EA Sports noch Potenzial nach oben.

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Das Problem aus unserer Sicht ist, dass sich EA Sports mit der NHL-Franchise auf eine unheimlich hohen Level bewegt. Hätten wir in "NHL 96" von den Skates wegspritzenden Schnee gehabt, wir hätten Tränenwasser in den Augen gehabt vor Freude. Und heute nörgeln wir, weil dieser nicht zu 100% dem realen Vorbild entspricht. Zu Zeiten von "NHL 97" wurden die Torhüter mit Schüssen von der Mittellinie bezwungen. Heute beschweren wir uns über unrealistische Backhand-Tore und das Maskendesign der Goalies. Wir kommen heute wohl in den Genuss des besten digitalen Eishockeys dass es gibt. Nur versucht EA Sports jedes Jahr etwas besser zu machen und wir erwarten jedes Jahr mehr und mehr. Vielleicht zu viel. Dieses Jahr auf jeden Fall wurden Detail-Verbesserungen angebracht. Und diese wiederum mit netten neuen Features ergänzt. Für Fans sicherlich eine tolle Sache.

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