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PES 2016 - Test

Präziser, intelligenter, mit überfallartigen Kontern

Test Benjamin Kratsch getestet auf PlayStation 4

Das Passspiel: Läuft

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„Pro Evolution Soccer 2016“ meistert das Passspiel in allen Bereichen, mitunter macht die künstliche Intelligenz aber sogar einen zu guten Job. Nicht selten musste ich schmunzeln, wenn Spieler, die in der echten Welt über eher niedrige Werte verfügen, mit Finten, Tricks und brillanten Spielzügen überraschten, die sie sonst kaum abliefern. Konami hat also die K.I. generalüberholt, das klassische „PES“-Gefühl bleibt aber. Jeder Spielzug ist anders, wenig ist automatisiert, keine Partie fühlt sich gleich an. Wie gesagt, einige Spieler erfahren K.I.-gesteuerte Wunder-kräfte, insgesamt bildet das Spiel aber schön die echte Welt ab, die Japaner haben ihre Datenbanken im Griff, die Werte werden stark von Team zu Team unterschieden. So zerlegt die spanische Nationalmannschaft die schwache brasilianische Defensive.

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Generell sind Matches gegen die K.I. immer ein guter Test um zu schauen, ob all’ diese grossen Marketing-Buzzwords wie „adaptive K.I.“ oder „unfassbar niedrige Reaktionszeit“ im Spiel auch wirklich umgesetzt werden. Yep, das tun sie. Auch „PES ID“ ist ja seit einigen Jahren ein grosses Wort, doch die Teams spielen wirklich so, wie ihr das kennt. Die Schweizer Nati agiert kontrolliert, aber bestimmend. Mit nicht zu viel Pressing, wogegen die Deutsche Nationalmannschaft tendenziell stärker auf den Mann geht, zumindest in den Voreinstellungen. Natürlich lässt sich auch dieses Jahr wieder alles sehr nuanciert einstellen, wobei die Taktik-Möglichkeiten so weit reichen das ihr bis Minute 28 Pressing spielen lassen könnt um den Gegner zu Fehlern zu zwingen, euch dann leicht zurückfallen und ab Minute 35 wieder voll auf Druck setzen könnt. Je nachdem wie fitt euer Team ist, Konditionswerte spielen natürlich auch wieder eine gigantische Rolle.

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