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Pokémon Let's Go, Pikachu (& Evoli) - Test / Review

Gotta Catch 'Em All

Test Video Benjamin Braun getestet auf Nintendo Switch

Mit mehr als 200 Millionen verkauften Einheiten gehören die Spiele der „Pokémon“-Reihe zu den wichtigsten und erfolgreichsten Games-Marken weltweit. Unter dem Namen „Pokémon Let's Go“ bringt Entwickler Game Freak nun einen Ableger zum überaus erfolgreichen Mobile-Titel „Pokémon Go“ in den Handel. Im Switch-exklusiven Rollenspiel geht es jedoch um weit mehr als nur um das Fangen und Trainieren der knuffigen Fantasiewesen. Hier erlebt ihr auch eine richtige Geschichte auf dem Weg zum besten Poké-Trainer der Welt. Ihr erkundet die Welt, messt euch mit anderen Trainern im Duell oder stattet dem geheimen Unterschlupf von Team Rocket einen Besuch ab. Weshalb sich „Pokémon Let's Go“ gerade, aber nicht nur für Fans lohnt, erfahrt ihr in Test und Testvideo!

Am Anfang scheint es so, als wäre es ein Tag wie jeder andere auch. Doch an jenem Morgen in der Stadt Alabastia steht uns etwas ganz Besonderes bevor. Professor Eich will uns nämlich unser erstes eigenes Pokémon überreichen, mit dem wir unsere Karriere als Poké-Trainer beginnen können. Wie das Schicksal es will, kreuzt jedoch ein wildes Pikachu unseren Weg und weicht uns fortan nicht mehr von der Seite. Es ist Liebe auf den ersten Blick! Das ist jedoch nur der Anfang von „Pokémon Let's Go“, dem neuen Rollenspiel von Entwickler Game Freak. Denn im umfangreichen Abenteuer des exklusiven Switch-Titels erwartet euch neben unzähligen fangbaren Pokémon auch Begegnungen mit Arena-Champions wie Major Bob, dem Anführer des bösen Team Rocket – und selbst schaurige Geister dürfen dabei nicht fehlen.

Überall mit Pokéball

Bei „Pokémon Let's Go“ handelt es sich zunächst um einen eigenständigen Rollenspiel-Ableger zum Mobile-Titel „Pokémon Go“. Abseits der Namensverwandtschaft verbindet den Switch-Titel und das Free-to-play-Spiel für iOS und Android vor allem, dass ihr die in „Pokémon Go“ gefangenen Pokémon in „Pokémon Let's Go“ importieren könnt. Umgekehrt funktioniert das allerdings nicht. Der Import funktioniert natürlich mit jeder der verfügbaren Editionen, sowohl mit der Fassung mit Pikachu als Haupt-Pokémon als auch mit der, in der Evoli an dessen Stelle rückt.

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Wer möchte, darf sich zudem für die Versionen mitsamt Pokéball Plus entscheiden. Den schleudert ihr dann nicht nur beim Einfangen der Pokémon per Bewegungssteuerung auf Bisasam, Glumanda oder Traumato. Dank eines zusätzlich klickbaren Sticks und einem weiteren Aktionsknopf, könnt ihr damit das gesamte Abenteuer steuern. Ob euch das einzigartige Eingabegerät den Zusatzpreis wert ist, immer kostet es genauso viel wie das Spiel selbst, müsst ihr selbst wissen. Auf Dauer liegt der Pokéball Plus jedoch nicht optimal in der Hand, weshalb wir nach einigen Spielstunden lieber auf das Joy-Con gewechselt haben, zumal in der Testversion das HUD nicht vollständig an die Pokéball-Variante umgestellt wird. Neben der Eingabe per Joy-Con, mit dem zweiten darf auch jederzeit ein Koop-Spieler an eure Seite springen, ist lediglich noch der reguläre Handheld-Betrieb möglich. Besitzer eines Pro Controllers dürfen ihn aus unbekannten Gründen nicht einsetzen, was in Anbetracht der übersichtlichen Steuerung jedoch kein allzu grosses Manko darstellt.

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