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Pokémon Schwert und Schild – Test / Review

Der beste Teil der Reihe?

Test Video Benjamin Braun getestet auf Nintendo Switch

Nach dem Quasi-Remake "Pokémon Let's Go" erscheint nun der erste komplett neue Serienteil mit den süssen Taschenmonstern für Nintendos Switch. In der Region Galar erwarten euch eine Reihe frischer Komfortfunktionen, dynamaximierte Riesen-Pokémon und anspruchsvollere Kämpfe. Reicht das für einen Pflichtkauf, oder bietet "Pokémon Schwert und Schild" am Ende doch vor allem mehr vom Gleichen?

Mehr als 20 Jahre liegt die Veröffentlichung der ersten Videospielumsetzung von Pokémon nun bereits zurück. Bis zum Erscheinen von "Pokémon Let's Go" im November 2018 war die Kernreihe ausnahmslos auf Nintendos Handheld-Geräten beheimatet. Ziemlich genau ein Jahr später erscheint der erste, komplett neu entwickelte Serienableger für die Hybridkonsole. Wir haben uns für euch in die Region Galar begeben, um unseren Helden auf dem Weg zum neuen Poké-Champion zu begleiten, und dabei unsere Taschenmonster in mobilen Zeltlagern bekocht oder im Kampf per Dynamaximierung zu riesigen Varianten ihrer selbst gemacht. Was wir sonst noch alles erlebt haben und vor allem, ob wir Spass hatten, erfahrt ihr in unserem Test sowie im dazugehörigen Testvideo.

Mach mir den Riesen-Pokémon

Screenshot

Mit "Pokémon Schwert und Schild" integriert Entwickler Game Freak eine ganze Reihe von Komfortfunktionen, die manch ein Spieler im ersten Switch-Spiel "Pokémon Let's Go" wohl ähnlich wie wir schmerzlich vermisst hat. Via Flugtaxi, auch wenn man das nie zu sehen kriegt, geht es per Schnellreise flink in bereits zuvor besuchte Gebiete zurück. In einer mobilen Pokébox lagern wir sämtliche bereits gefangenen Taschenmonster und fügen sie auf Wunsch unterwegs unserer sechsköpfigen Party hinzu. Die beiden auffälligsten Neuerungen aber bestehen in der Dynamaximierung, mit der ihr eure Pokémon in riesige Versionen ihrer selbst verwandelt, und der sogenannten Naturzone. Damit ihr mit den Giganten nicht alles mal eben so vom Kampffeld räumt, ist der Einsatz der Dynamaximierung im Spiel allerdings begrenzt. Nutzen dürft ihr sie ausschliesslich in den Kämpfen gegen die Arenaleiter und in den Raid-ähnlichen Arenen in der Naturzone. Bei letzterer handelt es sich um ein weitläufiges Gebiet mit besonders starken Pokémon, in dem ihr ausnahmsweise auch die Kamera frei um euch herumkreisen lassen könnt. Zudem ist der Einsatz der Dynamaximierung nur einmal innerhalb eines Kampfes möglich und auf drei Runden begrenzt. Sonst würde es aber wohl eh zu leicht werden, da die Spezialattacken im Riesenmodus erheblich mehr Schaden verursachen.

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