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Tony Hawk Pro Skater 5 - Vorschau

Rein in die Pipe, mit Tony Hawk in München

Vorschau Benjamin Kratsch

Die Tony Hawk-Story: wir haben den Skatepapst in München getroffen, uns ausführlich über seinen Werdegang vom Skater zur Videospiel-Legende unterhalten. Ausserdem verrät der Erfinder des 360, warum er als Kind schwierig war und einen Grossteil seines Erfolgs seinem Bruder zu verdanken hat. Und natürlich sind wir mit dem Altmeister auch durch die Preview-Version von „Tony Hawk Pro Skater 5“ geolliet.

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Games sind heute hip und cool, vor allem weil daraus eine Multi-Milliarden-Branche erwachsen ist. Wer heute Regisseure wie den Macher von „Star Wars: The Force Awakens“ J.J. Abrams trifft, der wird immer wieder Erstaunen von der Seite Hollywoods erleben, mit wie wenig Geld so wahnsinnig viel Qualität in der Spielebranche erreicht wird. Im Film-Business gelten mittlerweile Budgets im Bereich um die 200 Millionen Dollar als normal, Spiele werden zwar auch immer teurer, aber nur wenige erzeugen Kosten in diesem Bereichen. Und wenn dann heissen sie „GTA 5“ und spielen ihrem Hersteller satte 2,5 Milliarden ein, sind also virtuelle Gelddruckmaschinen. Doch es gab eine Zeit, da waren Spiele weniger anerkannt.

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Da wurde in hübscher Regelmässigkeit von Politkern und Tageszeitungen die „Killerspieler“-Keule geschwungen, besonders wenn bei einem Verbrechen herausgefunden wurde, das sich im Haushalt des Täters auch Videospiele befanden. Wir haben jetzt in München einen Mann getroffen, den ihr alle gut kennt und der sehr stark geholfen hat, Videogames in den Mainstream zu bringen: Tony Hawk. Doch der hatte 1997 eigentlich gar nicht vor die Entertainment-Welt zu verändern, er wollte eigentlich nur ein Skateboard-Spiel, das der Szene gerecht wird: „Ich war schon immer Gamer, vor allem Halo habe ich damals geliebt“, erklärt der sympathische Skatepapst bei einem lockeren Treffen in einem Skateshop in München. „Aber zu Sportspielen fehlte mir oft der Zugang, insbesondere die Games für Boarder waren irgendwie nicht mein Ding. Da fehlte mir die Expertise, das fühlte sich nicht richtig an.“

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