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Playstation Vita

PlayStation VITA im Test: Die Hosentaschen-PS3

Hardware: Test Roger

Als die PlayStation Vita vor etwas mehr als einem Jahr, damals noch unter dem Namen „Next Generation Portable“, dem Gamer-Publikum erstmals offiziell vorgestellt wurde, kamen nicht nur bei uns Zweifel auf, ob ein neuer Handheld um Umfeld der so weit verbreiteten Smartphones überhaupt noch eine Chance hat. Zu welchem Entschluss wir nach einem ersten ausführlichen Test der neuen Vita gekommen sind, das erfahrt ihr in unserem VITA-Review.

Vor uns liegt das noch verpackte neue Wunderding von Sony. Anstatt das Paket zu fleddern und die Vita unhöflich aus der Verpackung zu reissen, nehmen wir uns die Zeit das liebevoll erstellte Presskit etwas genauer anzuschauen – auch wenn es und noch so in den Fingern juckt![Screenshot](/img/psp-vita.800.683.MHf.0.jpg)

Doch Halt! In der mit den bekannten Sony-Symbolen verzierten Schachtel liegt keine PlayStation Vita, es ist nur ein etwa 4 cm dickes Buch darin verpackt! Eine erste Enttäuschung macht sich breit. Müssen wir nun doch noch einmal ein paar Tage länger auf den neuen Handheld warten? Handelt es sich erneut um ein mehrstufiges Mailing, um die Presse anzuheizen? Wir öffnen den Buchdeckel – in der Seite ist ein Loch – „Front-Kamera“ steht daneben, dahinter erkennen wir eine der beiden in der neuen Vita verbauten Kameras. Auf der nächsten Seite zwei weitere ausgestanzte Löcher, daneben die Aufschrift „Dual Analog Sticks“. Die beiden Sticks der Vita sind zu sehen. Auf den Folgeseiten wird das Spiel fortgesetzt bis wir schliesslich die PlayStation Vita komplett entblättert haben - im wahrsten Sinne des Wortes. Dreht man das Buch und liest von hinten nach vorne, erklärt uns das ausgefallene Presskit gleich auch noch die Rückseite des neuen Game-Devices. Auch diese hat es in sich. Um die Sicht auf den OLED Screen nicht zu verdecken, verfügt die Vita auf der Rückseite über ein weiteres Touch-Panel – clever! Zudem ist eine weitere Kamera auf der Hinterseite der Vita verbaut.Screenshot

Weniger Knöpfchen – mehr Köpfchen

Trotz des zweiten Analog-Sticks kommt die PlayStation Vita mit weniger Buttons aus, als der inzwischen in die Jahre gekommene Vorgänger, die PlayStation Portable. So verfügt die Vita über die bekannten Buttons: das D-Pad, die vier Sony-Buttons (Kreis, Rechteck, Dreieck, Viereck), Select, Start, Lautstärke + & -, dem Power On/Off sowie dem PlayStation Button.

Den Helligkeitsregler und eine Button-Sperrfunktion sucht man umsonst. Diese sind jedoch auch nicht notwendig – dazu aber etwas später. Die beiden grössten Eingabeflächen hätten wir beinahe vergessen, den 5-Zoll grossen OLED-Touchscreen und das berührungssensitive Back-Panel. Genau genommen zählen natürlich auch die beiden integrierten Kameras und das Micro zu den Eingabegeräten.

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