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Rainbow Six Siege – Six Major Paris 2018

So spielen sich Clash und Maverick

Artikel Video Ulrich Wimmeroth

Mit „Operation Grim Sky“ geht der Taktik-Shooter mit reichlich E-Sport-Appeal bereits in die elfte Saison. Während des Six Major-Turniers in Paris haben wir uns die packenden Matches der besten Teams angeschaut, mit Alexandre Remy über den Kampf gegen Cheater sowie die Zukunft von „Rainbow Six Siege“ gesprochen und auch gleich die neuen Operator angespielt.

Volles Haus in der Halle 4 des Messegeländes Paris Expo Porte de Versailles: Die gut 2000 Sitzplätze sind belegt von begeisterten „Rainbow Six Siege“-Fans, die aus der ganzen Welt angereist sind, um ihr Team bei dem wichtigen Pro League-Turnier lautstark zu unterstützen. Nach der Gruppenphase, die ohne Publikum in den letzten Tagen ausgetragen wurde, geht es nun für die letzten acht Teams in den Playoffs um Preisgelder von 12.500 USD bis zu 150.000 USD für den Sieger. Ganz vorne mit dabei ist das Team der Berliner E-Sport-Organisation „G2 Esports“, die übrigens aus dem Kader des amtierenden „Rainbow Six Siege“-Weltmeisters „Penta Sports“ besteht, die von den Berlinern erst kurz vor dem Turnierbeginn am 10. August diesen Jahres gekauft wurden.

Professionelle E-Sport-Präsentation

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Ausgetragen wurden die Matches auf einer grosszügigen Bühne, flankiert von drei riesigen Bildschirmen, die die Spielzüge für die Zuschauer in rasanten Schnitten darstellten. Shoutcaster kommentierten das turbulente Geschehen kompetent und Analysten nahmen die Strategie der Teams ganz genau unter die Lupe. Gegenüber dem Six Invitational im Februar diesen Jahres, wurde noch mal an der Spectator-Übersicht gefeilt und es ist jederzeit klar erkennbar, welcher Spieler sich noch im Spiel befindet oder bereits das virtuelle Leben angeben musste. Auch die Regeländerungen, wie Pick and Ban, bei dem Operator des Gegners ausgeschlossen werden können und das nun jeweils fünfmal ein Team die Rolle der Angreifer oder Verteidiger hintereinander übernimmt, wurde von den Spieler sowie den Zuschauern positiv aufgenommen. In den Spielpausen konnten sich die Besucher mit der Drohnensteuerung vertraut machen und einen Hindernisparcours mit den mobilen Kameras aus dem Spiel meistern, sich mit den anwesenden Cosplayern fotografieren lassen und auch selber ein paar Runden zocken. Auch wenn die langen Schlangen an den Anspielstationen reichlich Geduld einforderten.

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