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Razer Lancehead Tournament Edition - Test

Nicht nur für Profis eine gute Wahl

Hardware: Test Ulrich Wimmeroth

Mamba, Viper, Lanzenotter: Ein Glück, dass es so viele Giftschlangen auf der Welt gibt, sonst gingen Razer noch die Namen für ihre Mäuse aus. Wir haben uns mit der "Lancehead" in der schnurgebundenen Tournament Edition das aktuelle Nager-Modell des kalifornischen Hardware-Herstellers genauer angeschaut. Reicht es für eine Kaufempfehlung?

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Die aktuelle Maus-Modellreihe von Razer, welche sich wie gewohnt an den professionellen Gamer richtet, bietet zwei Varianten an: Zum einen die "Razer Lancehead Wireless", die sich über Funk mit dem angeschlossenen PC oder MAC verständigt und zum anderen die deutlich günstigere "Razer Lancehead Tournament Edition", die über ein gut zwei Meter langes, solide stoffummanteltes, Glasfaserkabel, angeschlossen wird. Die Frage, ob denn aktuelle drahtlose Mäuse immer noch den Malus der mangelnden Übertragungsstabilität haben und durch mögliche Verzögerungen bei der Eingabe für den professionellen E-Sport ungeeignet seien, werden wir jetzt sicherlich nicht abschliessend klären können. Aber ob sich die knapp CHF 100,00 teure Hardwareanschaffung der Tournament Edition für den täglichen Gebrauch und auch den professionellen Einsatz gleichermassen gut eignet, dem wollen wir mal auf den Grund gehen.

Haptische Hochgefühle

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Kaum aus der spartanisch bestückten Verpackung, mehr als die Maus, eine knappe gedruckte Anleitung in einem dutzend Sprachen und zwei Aufklebern finden sich nicht darin, gepellt, bekommen wir die erste positive Überraschung präsentiert. Das symmetrische Chassis-Design, das die einwandfreie und problemlose Nutzung für Links- und Rechtshänder ermöglicht, ist gefällig gestaltet und das 107 g-Leichtgewicht (ohne Kabel) in den Dimensionen 11,7 × 7,1 × 3,8 cm liegt gut und sicher in der Hand. Ein echtes haptisches Erlebnis bietet die geradezu schmeichelnde Plastikoberfläche mit den gummierten Seitenablagen für die Finger. E-Sportler, die gerne mit dem Klauengriff spielen, werden ihre wahre Freude an den beiden Antirutschzonen haben. Dazu das satte Klicken der sogenannten Hyperresponse-Taster, eine Zusammenarbeit von Razer mit Omrom, dem bekannten Hersteller hochwertiger Mikroschalter. Bis zu 50 Millionen Klicks, sollen die Tasten überstehen, ohne das es Ausfällen kommen kann. So zumindest die Angabe von Razer, die wir natürlich nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen konnten. Ausgestattet ist die "Lancehead" mit einem taktilen Mausrad, insgesamt neun unabhängig programmierbaren Tasten und Razer Chroma-Beleuchtung an den Seiten, sowie dem Logo und Mausrad. Schön: Die DPI-Einstellung kann jederzeit über zwei Tasten auf der Oberseite der Maus, gleich unterhalb des Mausrads, verändert werden.

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