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Razer Phone 2 Test / Review

Unser Fazit nach mehr als dreimonatigem Dauereinsatz

Hardware: Test Sönke Siemens

Mit dem Razer Phone sorgte der kalifornische Hardware-Spezialist bereits Mitte November 2017 für Aufsehen. Seit Oktober 2018 ist das Razer Phone 2 auf dem Markt. Wir haben das mittlerweile im Preis deutlich reduzierte Gerät über mehrere Monate hinweg getestet und schildern euch unsere Langzeiteindrücke. Als Betriebssystem diente dabei übrigens Android Pie (9.0), das seit August 2019 auch vom Razer Phone 2 offiziell unterstützt wird und zahlreiche spannende Komfortfunktionen mitbringt.

Bevor wir uns der eigentlichen Hardware widmen, zunächst ein paar Worte zum Lieferumfang. Dieser umfasst neben dem Telefon ein USB-C-Schnellladegerät mit Razer-Logo (Kabellänge ca. ein Meter), eine Bedienungsanleitung sowie einen ebenfalls Razer-gebrandeten "Eject Pin", um die Abdeckung für den SIM- und microSD-Schacht zu öffnen. Letztgenannter unterstützt Speicherkarten bis zu einem Terabyte. Geräte-intern verbaut Razer dagegen 64 GB. Ein solides Fundament. Ambitionierte Zocker, die regelmässig viele verschiedene Titel ausprobieren und mit umfangreichen Multimedia-Daten jonglieren, kommen um den Kauf einer externen Speicherkarte allerdings nicht herum. Nicht zuletzt, weil Razer das Telefon ausschliesslich in der 64-GB-Variante offeriert. Unser Tipp für Sparfüchse: Haltet nach einer 128 GB grossen microSD-Karte Ausschau. Sie bietet derzeit das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Screenshot

Bliebe noch der mitgelieferte USB-C-Audio-Adapter. Er ist THX-zertifiziert und zwingend nötig, damit auch klassische Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenstecker am Razer Phone 2 Anschluss finden. Dies ist eine in unseren Augen leider wenig alltagstaugliche Designentscheidung, zumal der USB-C-Steckplatz ausgerechnet dort platziert wurde, wo beim Spielen im Querformat eine der beiden Hände ruht. Abhilfe schafft hier nur ein Bluetooth-Kopfhörer. Immerhin: Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist das Razer Phone 2 durch die neue Bauweise nun IP67-zertifiziert, sprich staubdicht und maximal 30 Minuten gegen Eintauchen ins Wasser (bis zu einem Meter Tiefe) geschützt. Nicht minder praktisch: Dank Cornings Gorilla Glass 5 bleibt die Display-Frontseite selbst bei kleineren Stürzen kratzerfrei – zumindest in unserem mehr als dreimonatigen Praxistest war das so.

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