Was tun, wenn es richtig heiss wird? - Special

Die aktuellen ROG-GeForce-RTX-Karten von ASUS und der Hitzeschutz

Artikel Sponsored Content Steffen Haubner

Hitze macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch der Technik. Das gilt ganz besonders für Hochleistungselektronik. Wer einmal ein Rechenzentrum besucht hat, weiss, dass dort ein unglaublicher Aufwand zur Belüftung und Kühlung der Server betrieben wird. Von den Profis kann man sich einiges für den Hausgebrauch abschauen, denn auch der PC zu Hause oder am Arbeitsplatz erzeugt eine Menge Abwärme und leidet bei hohen Temperaturen und schlechtem Raumklima ebenso wie der Mensch. Das kann sich in Performance-Problemen oder Abstürzen äussern und einen Datenverlust oder letztlich sogar die Beschädigung der überhitzten Bauteile zur Folge haben.

Aufstellung und Handhabung

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Die grundlegendste Massnahme für den Hitzeschutz kommt auch dem Menschen selbst zugute: Der Raum, in dem man arbeitet oder spielt, sollte immer gut belüftet sein. Idealerweise stellt man den PC so auf, dass er von vorhandenen Luftbewegungen, etwa von Ventilatoren, profitiert. Im Gegensatz zum Nutzer läuft er dabei nicht Gefahr, sich zu erkälten. Positiver Nebeneffekt: Wenn die Sensoren der Hardware keine erhöhten Temperaturen messen, werden die Lüfter im Rechner nicht beschleunigt, das ganze System arbeitet leiser. Nicht nur an heissen Tagen gilt: Die Belüftungsschlitze sollten niemals blockiert werden. Typische Fehler sind zu nahe an Wänden positionierte oder in geschlossenen Regalen aufgestellte PCs. Je nach Rechnergrösse sollte man ausreichend Abstand halten, um Hitzestau zu vermeiden. Auch auf das Gerät gerichtete Lampen sowie auf dem Gehäuse positionierte externe Festplatten oder Router treiben die Wärme im Inneren nach oben.

ASUS: Eingebauter Hitzeschutz

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Grafikkarten und CPUs haben sich zu den wichtigsten Leistungsträgern in PCs entwickelt - insbesondere im Gaming-Bereich. Diese Hochleistungsgeräte haben mit der Zeit immer mehr Aufgaben übernommen und sind viel mehr als Ergänzungen des Hauptprozessors. Entsprechend gewachsen sind die Anforderungen an Material und Sicherheit. So basieren die ROG-GeForce-RTX-Grafikkarten von ASUS auf der Turing-GPU-Architektur und der neuen RTX-Plattform. Das bedeutet eine bis zu sechs Mal höhere Leistung im Vergleich zu den Grafikkarten der Vorgängergeneration bei der Nutzung von Echtzeit-Raytracing, künstlicher Intelligenz und Spielen in 4K. Das neueste Modell der Reihe, die GeForce RTX 2080 Super OC, hat gegenüber dem Vorgänger noch mal um 5 % an Tempo zugelegt (in 3DMark Time Spy).

Wer so viel Leistung auf eine Karte packt, muss sich natürlich auch um ausreichende Kühlung bemühen. ASUS tut das mit einem Triple-Fan, einem aus drei Rotoren bestehenden Axiallüfter. Die Rotorblätter wurden extra lang gefertigt, darüber hinaus verstärkt eine Ringbarriere um den Rotor den nach unten abgegebenen Luftstrom um 140 %. Das 2,7-Slot-Design vergrössert die Fläche des Kühlkörpers durch eine spezielle Oberflächenstruktur zusätzlich um mehr als 20 % - wiederum verglichen mit den Vorgängermodellen. Die MaxContact-Technologie ermöglicht zudem zweimal mehr Kontakt der Wärmeleitfläche mit dem GPU-Chip und sorgt auf diese Weise für eine verbesserte Wärmeübertragung. Gleichzeitig können die Kühlkörper dadurch um 10 % flacher gebaut werden. Um die Geräuschbelästigung durch hochdrehende Lüfter zu vermindern, werden diese automatisch gestoppt, sobald die GPU eine Kerntemperatur von 55 °C unterschreitet. Steigt die Temperatur an, werden die Lüfter automatisch wieder gestartet. Der Wechsel zwischen Performance- und Quiet-Mode wird automatisch über das Dual-BIOS gesteuert.

Wer mehr Kontrolle über seine Karte haben will, kann über den Leistungsmonitor "GPU Tweak II" ASUS-Grafikkarten mit GPU von Nvidia oder AMD übertakten. GPU- und Speichertakt können über das vorgegebene Power- und Temperature-Target angepasst werden - wahlweise manuell oder anhand vorgegebener Presets. Auch wie der Grafikkartenlüfter auf die steigende Temperatur der GPU reagiert, könnt ihr mit den ASUS-RTX-Modellen selbst festlegen. Grafikkarten sind ab Werk in der Regel eher aggressiv eingestellt und kühlen die GPU weiter herunter, als es erforderlich ist. Die manuelle Anpassung ermöglicht bei Bedarf einen leiseren Betrieb bei höheren Temperaturen.

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