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ROG Zephyrus S GX531 - Erfahrungsbericht - Special

Auf Achse mit einem Raytracing-Notebook

Hardware: Test Video Sponsored Content Sönke Siemens

Erkenntnisse einer Zugfahrt

Frankfurt, 26. März 2019. Heute bin ich auf Geschäftsreise in Richtung Frankfurt unterwegs. Beste Voraussetzungen also, den Zephyrus S GX531 mal im Zug auszuprobieren – mit „Battlefield 5“ und aktiviertem Raytracing versteht sich. Erste Erkenntnis: Das Gerät passt ziemlich exakt auf den Klapptisch in der zweiten Klasse des ICE und verrutscht dort auch nicht. Platz für eine Maus bleibt dann zwar keine mehr. Nehme ich allerdings ein Gamepad mit, ist diese Hürde schnell gemeistert.

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Zweite Erkenntnis: Selbst wenn die Steckdose zwischen zwei Sitzen mal belegt ist, kann ich trotzdem problemlos im Akku-Betrieb weiterzocken. Allerdings reduziert das Gerät dann logischerweise die Leistung, um die Batterie zu schonen. Passe ich die Grafikqualtität im Spiel für diese Situation an (meist reicht die automatische Erkennung im Optionsmenü), bleibt die Bildrate aber auch unter diesen Bedingungen geschmeidig. Dennoch: Für ein optimales Gaming-Erlebnis bei bestmöglicher Grafikqualität und Auflösung solltet ihr das Netzteil immer mitnehmen.

Dritte Erkenntnis: Da ich einen Gangplatz habe und meine Sitznachbarn mit Fensterplatz mehrfach wechseln (oder zwischendurch in den Speisewagen wollen), muss ich immer wieder aufstehen. Mit klobigen, tonnenschweren Gaming-Notebooks der letzten Jahre war so eine Situation immer ziemlich nervig. Durch den kompakten Formfaktor und das niedrige Gewicht des Testgeräts störte mich dieser Umstand diesmal jedoch irgendwie gar nicht. Hinzu kommt: Weil die via PCI Express angebundene 512 GB SSD des Geräts recht flott arbeitet, halten sich Ladezeiten in solchen Anwendungsszenarien in engen Grenzen.

Vierte Erkenntnis: Das Zephyrus S GX531 ist aufgrund seines unaufdringlichen, aber trotzdem ziemlich modernen Metall-Looks ein Gerät, das den Benutzer nicht sofort als „Gaming-Nerd“ abstempelt.

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Wer allerdings genau das auch nach aussen hin repräsentieren möchte, klappt das Ding einfach wieder auf, lässt die beeindruckende Optik der Spiele für sich sprechen und schaltet zeitgleich die coole 4-Zonen-RGB-Beleuchtung der Tastatur ein. Weiterer Vorteil der Keyboard-Beleuchtung: Klar, selbst im Dunkeln kann man jede Taste problemlos erkennen! Die für Shooter wichtige Tasten WASD sind zudem gesondert hervorgehoben.

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