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Samsung Portable SSD T5 - Hardware-Special

Rasend schnelles Leichtgewicht

Hardware: Test Video olaf.bleich

Leistung und Handhabung

Mit Hilfe der mitgelieferten USB-Kabel schliessen wir die Festplatte an PC, Laptop oder sogar an Spielkonsolen und Smartphones an. Im Test funktionierte die Installation unter Windows 10 reibungslos: Nach kürzester Zeit hatte das System die neue Platte als zusätzlichen Datenträger erkannt. Auch auf der Playstation 4 läuft die Samsung Portable SSD T5 ohne Widerworte. Allerdings müsst ihr die SSD in der Geräteveraltung zunächst als erweiterten Speicher initialisieren, um sie nutzen zu können.

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Praktisch: Samsung installiert auf dem Datenträger eine Verschlüsselungs-Software vor. Aktiviert ihr das Programm, erhält man nur mit dem richtigen Passwort Zugriff auf die dort gespeicherten Informationen. Da sich die Portable SSD vor allem für mobile Anwendungen – etwa im Zug oder Flugzeug – anbietet, ist die Verschlüsselungs-Software eine einfache Art, die eigenen Daten bei Verlust zu sichern.

In Sachen Leistungsstärke macht die Festplatte im Vergleich zum direkten Vorgänger – der Samsung Portable SSD T3 – einen spürbaren Sprung nach vorne. Unter perfekten Voraussetzungen verspricht der Hersteller eine Übertragungsrate von bis zu 540 MB/s, sofern ihr auf USB 3.1 setzt. Im Test erreicht die Portable SSD nicht ganz diese Werte, kratzt aber zumindest daran. So kommt sie beim AS SSD Benchmark unter Windows 10 auf Werte jenseits der 460 MB/s. Das Vorgängermodell erreichte dagegen Werte um die 400 MB/s. Ein Testvideo mit einer Grösse von rund 1,2 Gigabyte kopierte das System in weniger als 10 Sekunden hinüber. Wie alle SSDs erzeugt auch die T5 dabei übrigens keinerlei Geräusche und bleibt auch bei längeren Kopiervorgängern kühl.

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An der Konsole bestätigt sich dieser positive Eindruck. Das Kopieren des Shooters „Metro Exodus“ (immerhin stattliche 51,82 Gigabyte) von der internen Festplatte der Playstation 4 Pro auf die Samsung Portable SSD T5 dauerte 11 Minuten und 12 Sekunden. Das Spielen von der SSD ist aber dank der schnellen Übertragung problemlos möglich: Es gibt im Test keine Ruckler oder Sound-Aussetzer. Das Zurückschieben auf die eingebaute Platte nimmt dagegen rund 12 Minuten ein. Das Laden eines Spielstands bei „Sekiro: Shadows Die Twice“ benötigt mit der internen Festplatte der Playstation 4 19 Sekunden, mit der T5 dagegen lediglich 13 Sekunden. Der Test mit „Far Cry: New Dawn“ untermauert diese Tendenz: Die interne Festplatte braucht 40 Sekunden, die Samsung-SSD dagegen 19 Sekunden. Mit der T5 spart ihr also beim Spielen Zeit!

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