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Scribblenauts Showdown - Test

Kreative Solomodus trifft Partygame

Test Video Benjamin Braun getestet auf Nintendo Switch

Für kreative Aufgaben waren die wortbasierten Puzzlerätsler der „Scribblenauts“-Reihe schon immer bekannt. Mit dem neuesten Teil findet die Serie aber nicht bloss erstmals ihren Weg auf alle grossen Konsolen, sondern entdeckt auch einen unterhaltsamen Partymodus für sich.

Wie, ja wie nur soll ich denn nur diese Plattform erreichen? Simple Aufgaben wie diese, später aber deutlich komplexere, löst ihr in „Scribblenauts“ seit dem Serienstart im Jahr 2009 durch die Eingabe eines Wortes. Ob das nun Leiter oder Jetpack lautet, bleibt gänzlich euch überlassen. Das gewünschte Objekt erscheint umgehend in der Spielwelt und führt euch ein Stückchen näher ans Ziel. Genauso erfüllt ihr in den Levels die Wünsche von NPCs, deren Begierden ihr aus mysteriösen Gedankenblasen ableitet. Unter zig tausend Begriffen im mittleren fünfstelligen Bereich wählt ihr aus. An diesem cleveren und mit weitreichenden kreativen Freiheiten ausgestatteten Spielprinzip ändert sich mit „Scribblenauts Showdown“ nichts. Das Spiel für Nintendo Switch, PS4, Xbox One und PC aber erweitert die Reihe um einen Partymodus, in dem bis zu vier Spieler in Minispielen ihre Kräfte messen. Wir haben „Scribblenauts Showdown“ für euch gespielt und hatten nicht nur an den neuen Spielvarianten jede Menge Spass.

Möge der Wettkampf beginnen

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In „Scribblenauts Showdown“ ist der Name Programm. Showdown nämlich hat Warner den Partygame-Modus getauft, in dem ihr euch mit dem Computer oder echten Mitspielern einen Wettstreit liefert. Der grundlegende Aufbau erinnert an „Mario Party“. Die bis zu vier Spieler treffen sich also auf einem virtuellen Spielbrett und müssen irgendwie das Zielfeld erreichen. Damit etwa eine Karte, die das Vorziehen um zwei, drei oder vier Felder ermöglicht, euch zugute kommt, müsst ihr euch zunächst mit einem der Kontrahenten in eine Minispiel messen. Moment, nur einer? Ja, spielen könnt ihr den Modus zwar auch zu viert, die Minispiele sind aber jeweils auf zwei Teilnehmer ausgelegt. Die beiden anderen müssen zwischendrin also pausieren. In den Minispielen gilt es mal, am schnellsten drei Fische aus dem Meer zu fischen. An anderer Stelle rennt ihr in der Dämmerung durch ein kleines Waldstück, um Glühwürmchen in einem Glas zu sammeln. Andere Wettbewerbe bestehen aus drei Miniwettbewerben, in denen ihr beispielsweise mit dem Gegner um die Wette futtert.

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Die Worteingabe spielt dabei meist eine wichtige Rolle. Dabei gibt „Scribblenauts Showdown“ eine Objektkategorie (beispielsweise „magischer Gegenstand“ oder „Objekte, die man in einer Garage vorfindet“) und oft auch einen bestimmten Anfangsbuchstaben vor. Beim Drohnenabwurf bestimmt ihr durch eure Wahl die Objektart, die ihr mit eurem Fluggerät auf verschiedene Plattformen im Level ablegt. Je schwerer es ist, umso mehr Punkte gibt es. Manche Plattformen verdoppeln gar die Punkteausbeute. Mit der Wahl beim Angeln bestimmt ihr wiederum den Köder. Beim magischen Gegenstand mit Anfangsbuchstabe Z fällt uns gleich das Zauberbuch ein. Das allerdings ist keine so gute Wahl. Welchen Fisch sollte auf Papier gedruckte Formeln auch zum Anbeissen ermuntern? Eine Zauberbohne mag zwar ebenfalls nur begrenzt schmackhaft sein. Aber es handelt sich um etwas Essbares. Wie gut oder wie schlecht eure Wahl war, verrät euch „Scribblenauts Showdown“ direkt nach der Bestätigung. Wechseln dürft ihr dann allerdings nicht mehr, sondern müsst mit dem arbeiten, was ihr habt.

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