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Splatoon 2 - Special

Das hat sich in den letzten Monaten in der Farbarena getan

Artikel Video Beat Küttel

Alles bleibt beim Alten? In der Gaming-Branche stimmt diese Aussage schon lange nicht mehr. Immerhin ist man sich inzwischen daran gewöhnt, dass Spiele nach Veröffentlichung mit Patches, Content-Updates oder anderen Zusatzfeatures ausgestattet werden. Auch Nintendo verschliesst sich diesem Trend bei “Splatoon 2” nicht. Doch obwohl der farbenfrohe Multiplayer-Hit seit seiner Veröffentlichung im Juli 2017 tonnenweise Updates und gänzlich neue Inhalte spendiert bekommen hat, mussten Nintendo-Fans nicht erneut das Portemonnaie zücken. Denn egal ob neue Maps, Equipment, Modi und noch vieles mehr, alles kam als kostenloses Updates. In den folgenden Zeilen verschaffen wir euch einen Überblick, was sich in den vergangenen Monaten getan hat, und verraten euch, weshalb es sich auch jetzt noch lohnt, mit “Splatoon 2” anzufangen.

Screenshot

“Splatoon 2” war ein absoluter Hit. Weltweit konnte die Fortsetzung zum Wii-U-Kracher hohe Wertungen abstauben, und auch in unserem Review gab es satte 88%. Mit einer cool gemachten und abwechslungsreichen Singleplayer-Kampagne sowie teilweise neuen Online-Modi (etwa “Salmon Run”) konnte man den Schwung aus dem ersten Spiel mitnehmen. Erfreuliche Verkaufszahlen waren das Ergebnis und sorgten dafür, dass das Spiel vom Start weg eine gesunde Multiplayer-Community hatte. Doch erstens ist fast nichts im Leben perfekt, und zweitens hatte sich Nintendo klare Ziele für weitere Inhalts-Updates gesetzt.

Waffen, Kleider, Maps und mehr

Bevor man sich an grössere Updates machte, wurden im Launch-Monat erst einmal einige kleinere Anpassungen vorgenommen. Dabei ging es vornehmlich um Bug-Fixes sowie um andere kleinere Tweaks wie etwa die Feineinstellung der Spezialanzeige für die stärksten Angriffe. Doch schon im nächsten Monat, also im August ging es dann richtig los. Eine neue Map für den in “Splatoon 2” eingeführten Salmon-Run-Modus, mehr verfügbare Waffen in einigen Spielmodi oder ein grosses Balancing-Update für die Primär-Waffen waren nur einige der Dinge, welche das Spiel noch besser machen sollten.

Auch in den Folgemonaten mussten Splat-Fans nicht verzagen, denn Nintendo schob munter weitere Neuerungen nach. So folgten im September und Oktober haufenweise Bug-Fixes, Balancing-Anpassungen und sonstige kleinere und auch grössere Updates, welche das Spiel noch ausgewogener und flüssiger machten.

Ende November kam dann mit der Version 2.0 erneut ein richtig grosses Inhalts-Update. Dieser 24. November dürfte sich für “Splatoon 2”-Fans bereits wie Weihnachten angefühlt haben. Denn neben weit über 100 neuen Ausrüstungsgegenständen, neuen Musikstücken und neuen Frisuren gab es dieses Mal auch wieder äusserst substanzielle Neuerungen. Einerseits wurde für Salmon Run der Level “Räucherwerk” hinzugefügt, andererseits enthält das Update auch satte 4 Multiplayer-Arenen. Die Arenen waren zwar nicht am 24. November verfügbar, sondern wurden nach und nach freigeschaltet, doch mit der Mischung aus 2 brandneuen Levels und 2 Fan-Favoriten (“Kofferfisch-Lager” und “Arowana-Center”) aus dem ersten Teil wurde der Community hier ein richtig fettes Update mit Stunden an neuem Content spendiert. Und dies - nur falls ihr es vergessen habt - komplett ohne Mehrkosten für alle Besitzer von “Splatoon 2”. Als wäre das nicht bereits mehr als genug, wurde auch das Level-Limit von 50 auf 99 angehoben, und ihr könnt den Zähler danach auch wieder auf 0 zurücksetzen lassen, natürlich nicht, ohne dafür gewissermassen einen “Prestige”-Rang zu erhalten, der von da an auch angezeigt wird. Es gab durch dieses Update also deutlich mehr als je zuvor zu tun in der Welt von “Splatoon 2”, und dabei haben wir weitere Features wie neue amiibo-Funktionen und weitere Updates gar nicht angesprochen.

Doch Nintendo wäre nicht Nintendo, hätte man damit schon sein ganzes Pulver verschossen. Entsprechend ruhte man sich auch in der Adventszeit nicht auf den bereits wohlverdienten Lorbeeren aus, sondern schob mit “Muschelchaos” einen komplett neuen Modus nach. In diesem sind jeweils im Level überall Muscheln verteilt, und es gilt, diese einzusammeln und sie im Korb der gegnerischen Mannschaft unterzubringen. Erschwert wird das durch die Tatsache, dass dieser durch eine Energie-Barriere geschützt wird, und natürlich versuchen eure Gegenspieler, euch die Muscheln wieder abzuluchsen. Ein weiterer Volltreffer, der für hektischen Spass sorgt und das Gameplay-Spektrum von “Splatoon 2” noch einmal erweitert.

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