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Starlink: Battle for Atlas -Vorschau

Endlich wieder Toys to Life

Vorschau Video Ulrich Wimmeroth

Weltraumballereien, kombinierbare Raumschiffmodelle und ein Gastauftritt von Fox McCloud: Ubisoft setzt mit „Starlink“ gegen den Trend auf einen Hybriden aus Videospiel und physischem Spielzeug. Wir haben uns als Verteidiger des Atlas-Sektors schon mal probeweise in turbulente Schlachten gestürzt und fleissig an den Modellen gebastelt.

Der ganz grosse Boom der Toys to Life-Spiele schien eigentlich endgültig vorbei: Die „Skylanders“ haben lange kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben, „LEGO Dimensions“ wurde eingestellt und Disney hat nicht nur der „Infinity-Serie“, sondern gleich der gesamten Spielesparte den Laufpass erteilt. Einzig die Nintendo amiibo erfreuen mit immer neuen Modellen, sind aber meist eher Sammelobjekt und Vitrinenzierde, denn ein integraler Bestandteil der Spiele. Ich persönlich trauere den haptischen Beigaben schon nach, denn die Kombination aus physischem Spielzeug und Videospiel hat für mich immer einen besonderen Reiz ausgeübt. Und ich konnte meinem Sohn zuschauen, wie er seine Fantasie nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch in der realen Umgebung mit den Figuren ausleben konnte.

Modular Toys

Screenshot

In die Bresche springt jetzt Ubisoft, die im Oktober mit „Starlink: Battle for Atlas“ eine ganze Reihe zusammensteckbare Raumschiffmodelle auf den Markt wirft. „Modular Toys“ nennen die Franzosen das Konzept, das im Prinzip aber auch nichts grossartig anders macht, als die gängigen Toys to Life-Varianten. Die Spielzeuge werden mit Hilfe einer speziellen Halterung direkt am Controller verbaut. Erst kommt das Grundgerüst für den gesamten Aufbau, dann der Pilot mit Sitz, darauf der Raumschiffrumpf und abschliessend werden die Flügel und die Waffen montiert, bis das vollständige Schiff zusammengebastelt ist. Dabei braucht ihr euch aber nicht an die Vorgaben auf der Verpackung zu halten, sondern könnt munter die Einzelteile verschiedener Flieger nach Wunsch kombinieren. Das Ausprobieren von wechselnder Bewaffnung und Flügeln hat dabei spielmechanisch enorme Auswirkungen. Dazu aber gleich mehr. Einen wesentlichen Unterscheidung zu „Skylanders“ und Co. solltet ihr noch wissen: Die Raumschiffmodelle müssen nicht zwangsweise mit der Konsole verbunden werden, sondern können nach einer einmaligen Registrierung im Spiel rein virtuell über einen Ausrüstungsbildschirm kombiniert werden. Aber ganz ehrlich, es macht viel mehr Spass durch den Weltraum zu rasen und Planeten zu erkunden, wenn ihr ein schickes Raumschiffmodell direkt vor der Nase habt.

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